07.05.2014

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Hella: JV für Lichtsysteme mit chinesischem Autohersteller Baic

Der Hella Konzern hat seine Präsenz im stark wachsenden chinesischen Automobilmarkt durch ein Joint Venture mit dem chinesischen Automobilhersteller Baic weiter gefestigt. Die Vertragsunterzeichnung zur Gründung von Beijing Hella BHAP Automotive Lighting Co., Ltd. fand bereits am 26. März 2014 in München statt. Der operative Start der Gesellschaft erfolgt laut Hella nach der behördlichen Freigabe, mit der Anfang September zu rechnen sei.

Ziel der gleichberechtigten Partnerschaft mit einem Grundkapital von rund 30 Millionen Euro ist es demzufolge, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und den bestehenden Hella Standort in Peking zu einem Vollanbieter für Pkw-Beleuchtung auszubauen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll dort auf den chinesischen Markt zugeschnittene Lichtsysteme entwickeln und produzieren. Durch das geplante Joint Venture will der Automobilzulieferer Hella seine technologische Kompetenz bei einem der wachstumsstärksten asiatischen Automobilhersteller einbringen und so seine Rolle als führender Lichtspezialist im Wachstumsmarkt Asien weiter ausbauen.

Xu Heyi, Vorsitzender der Baic Geschäftsführung, betont anlässlich der Unterzeichnung: "Als einer der führenden chinesischen Automobilhersteller begrüßt die Baic Gruppe diese Partnerschaft mit Hella in besonderem Maß. Wir sind überzeugt, dass beide Unternehmen ihre gute Marktposition auf dem chinesischen Automobilmarkt durch dieses Joint Venture noch einmal stärken werden."

Erst zu Beginn des Jahres hatte Hella der zunehmenden Wichtigkeit des chinesischen Marktes Nachdruck verliehen: Nach der Gründung eines weiteren Produktionsstandortes in Jiaxing hatte das Unternehmen im Januar die Geschäftsführung um ein eigenes Ressort für China erweitert. Jörg Buchheim, der diese Funktion in Kombination zu seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der chinesischen Hella Gesellschaften übernommen hat, sagt: "Für Hella ist China ein sehr wichtiger Markt. Im vergangenen Geschäftsjahr 2012/2013 haben wir hier rund acht Prozent unseres Gesamtumsatzes erwirtschaftet und wir gehen davon aus, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Deshalb investieren wir gezielt in den nachhaltigen Ausbau unserer Strukturen - sowohl in der Produktion als auch in der Entwicklung."

Hella ist bereits seit Anfang der Achtziger Jahre auf dem chinesischen Markt aktiv, zunächst mit Kooperations- und Lizenzvereinbarungen. Heute beschäftigt das Unternehmen 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Entwicklungs-, Produktions- und Verwaltungsstandorten.

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