23.07.2012

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Henkel: Klebstofftechnologien für Windkraftanlagen

Nachdem Henkel bereits im September 2011 den Polyurethan-Klebstoff Macroplast UK 1340 zur schnellern Verklebung von Rotorblättern von Windkraftanlagen vorstellte, werden nun weitere Hilfsmittel vorgestellt, die die Produktion beschleunigen sollen. So wird das Formversiegelungsmittel Frekote in diversen industriellen Anwendungen genutzt. Aufgetragen auf eine Form, zum Beispiel zur Herstellung von Kunsthoffelementen für Windkraftanlagen, bilden sie dünne, temperaturresistente Versiegelungen, die chemisch mit der Formoberfläche verbunden sind und auch kleine Porositäten verschließen. Henkel hat das neue System Frekote CS-122 entwickelt, das die Aushärtungszeit auf zwei Stunden reduziert, was zu kürzeren Produktionszeiten führt. Außerdem sei mit dem Produkt auch die Versiegelung größerer Porositäten möglich, da es das Auftragen dickerer Schichten ermöglicht.

Das Auftragen auf die Form ist durch Sprühen oder Wischen möglich zwischen 13 und 40 °C. Ein energieintensives Vorerwärmen der Form ist damit nicht mehr notwendig. Nach dem Trocknen bleibt die Versiegelung laut Anbieter bis 400 °C stabil.

Neue Anwendungen in der Windradindustrie gibt es auch für Sofortklebstoffe. Mit Loctite 401, 406 und 454 sind jetzt drei Produkte mit verbesserter Formulierung auf den Markt gekommen, die für Einsatztemperaturen bis 120 °C angeboten werden, ohne die Gesamtleistung zu beeinträchtigen.

Mit den drei verbesserten Sofortklebstoffen seien fast alle Werkstoffe innerhalb von weniger als fünf Sekunden zu verkleben. Eingesetzt werden sie beispielsweise in Generatoren und Akkus in der Gondel von Windkraftanlagen.