02.12.2010

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Hennecke: PUR-Spezialist mit erfolgreichem K-Auftritt

Auch die Hennecke GmbH blickt auf einen gelungenen Auftritt auf der K 2010 zurück. Das Traditionsunternehmen aus Sankt Augustin nahe Bonn konnte hier neue Maschinenkonzepte und Weiterentwicklungen im Bereich moderner und klassischer Polyurethan-Verarbeitungstechnologien präsentieren. Zur positiven Bilanz tragen auch mehrere erfolgreiche Geschäftsabschlüsse bei, teilt das Unternehmen mit.

Das Publikumsinteresse auf dem Hennecke-Messestand sei ernorm gewesen. Zum echten "Publikumsmagneten" wurde ein so genannter "Field Joint", ein rund 2,3 Tonnen schwerer Rohrabschnitt der Nord-Stream-Pipeline mit Polyurethan-Muffe. Daneben sorgten verschiedene Musterteile aus dem Automotive-Bereich für neugierige Blicke. Darunter die Instrumententafel des neuen BMW 5er GT, die dank der PUR-CSM-Technologie eine hervorragende Haptik bei gleichzeitiger Gewichts- und Kostenreduzierung erziele und deshalb vor kurzem mit einem SPE-Automotive-Award in der Kategorie "body interior" ausgezeichnet wurde.

Der Erfinder der ersten Hochdruck-Dosiermaschine präsentierte bei seiner Teilnahme auf der K-Messe auch neue Produkte im Bereich der Dosiermaschinentechnik. Dazu zählt die QFOAM XL, ein Neuzugang innerhalb der Baureihe QFOAM und eine komplette Neuentwicklung für die Verarbeitung von Gießelastomeren, die ELASTOLINE F. Besucher, die mehr über fortschrittliche PUR-Verarbeitungstechnik im Allgemeinen oder die Musterteile im Besonderen erfahren wollten, stand ein internationales Team erfahrener Experten aus sämtlichen Anwendungsbereichen zur Verfügung.

Bereits zum dritten Mal trafen sich die Hennecke-Tochtergesellschaften sowie Kooperationspartner und weltweiten Vertretungen schon im Vorfeld der K-Messe zur Hennecke-internen "World Sales Conference", um den Zusammenhalt in der stetig größer werdenden Hennecke-Familie zu stärken und die zukünftige strategische Ausrichtung abzustimmen.

Das Unternehmen registrierte Besucher aus über 70 Staaten, mit denen mehr als 800 Messegespräche geführt wurden. Das habe sich demnach auch beim Auftragseingang bemerkbar gemacht. Bereits während der Messelaufzeit konnten mehrere Projekte zum Abschluss gebracht werden. Darunter ar auch ein Neukunden-Großauftrag mit beachtlichem Volumen im Bereich der kontinuierlichen Herstellung von Blockschäumen und eine komplexe PUR-CSM-Anlage zur Fertigung von Kofferraum-Ladeböden in Leichtbauweise (Sandwich-Wabentechnologie). Der Verkauf einer Serienmaschine für die Verarbeitung von Gießelastomeren stehe symbolisch für das steigende Interesse nach standardisierten Dosiermaschinen. Daneben wurden viele weitere Projekte und Kooperationen diskutiert, die innerhalb der nächsten Monate für ein hervorragendes Nachmessegeschäft sorgen sollen.