11.02.2015

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Hennecke auf der JEC Europe 2015: Leichtbau leicht gemacht

[image_0]Das Know-how, das sich Hennecke nach eigenen Angaben mit rund 80 Anlagen weltweit zur Großserienfertigung von Ladeböden und Schiebehimmel in Papierwaben-Sandwich-Bauweise erarbeitet hat, bündelt sich im ersten Exterieur-Sandwich-Bauteil, das in Großserie hergestellt wird. Das von Fehrer Composite Components neu entwickelte Leichtbaudach für den neuen smart fortwo besteht aus einem Materialmix aus Polyurethan, Glasfaser und Papierwabe und ist mit einer Thermoplast-Außenhaut versehen. Es ist bei gleicher Festigkeit rund 30 % leichter als das Seriendach des Vorgängermodells Im Unterschied zu herkömmlichen Composite-Bauteilen werden dabei die einzelnen Schichten nicht in einem aufwändigen und mehrstufigen Verfahren verklebt, sondern in einem einzigen Arbeitsschritt produziert. Dieses sogenannte One-Shot-Verfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dabei werden Produkte möglichst endkonturnah und in Sachen Oberflächen-Finish formfallend gefertigt. Ein weiteres Bauteil auf dem Hennecke-Stand ist die Sitzschale für den BMW i3. Laut Hennecke steht das Carbonfaser-Bauteil für die konsequente Verbindung von Leichtbau und Nachhaltigkeit, denn es besteht zu einem großen Teil aus Carbonfaser-Recycling-Material, das bei der Herstellung der BMW i3-Karosserie anfällt. Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine weitere Besonderheit: Es ist das erste Mal, dass in einem Serienfahrzeug Kohlefaser-Werkstoffe in Kombination mit einer Polyurethanmatrix eingesetzt werden. Die Herstellung dieses Composite-Bauteils wird erst durch das High-Pressure-RTM-Verfahren (HP-RTM) von Hennecke möglich. Zu sehen gibt es auch Instrumententafel-Bauteile für die Hyundai Kia Automotive Group. Bei diesen Teilen stand nicht der Leichtbau im Vordergrund, sondern die besonders hohe haptische und fertigungstechnische Qualität. Die thermoplastischen Composites bestehen aus einem Thermoplast-Träger, einer Dekorfolie und einer Schaumschicht aus Polyurethan und werden in automatisierten Prozessschritten in nur einem kompakten Anlagenverbund gefertigt. Dieses sogenannte Varysoft-Verfahren zeichnet sich im Vergleich zu anderen Soft-Touch-Produktionsverfahren durch eine noch höhere Weichheit aus. Hennecke auf der JEC Europe 2015, Halle 7.2, Stand Q42

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