04.10.2010

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Hilfestellung für türkisches "REACH"

In der EU läuft in zwei Monaten die erste Frist zur Registrierung von Chemikalien unter REACH ab. Unternehmen in der EU, die Chemikalien in Mengen über 1000 t/a herstellen oder importieren, müssen bis zum 1. Dezember 2010 ein Registrierungsdossier bei der EU Chemikalienagentur ECHA eingereicht haben. Dies gilt auch für Stoffe ab 100 t/a, die als umweltgefährlich (R 50/53) eingestuft sind und für sogenannte CMR-Stoffe, die als krebserregend, mutagen oder reproduktionstoxisch gelten, ab 1 t/a.In der Türkei trat 2009 die so genannte CIRC-Verordnung (Regulation on inventory and control of chemicals) in Kraft. Darin werden Hersteller und Importeure von Chemikalien verpflichtet, diese in einer behördlichen Datenbank anzumelden. Welche Daten zu melden sind, hängt von der jährlichen Tonnage ab: Unter 1000 t/a müssen neben der Stoffcharakterisierung vor allem Informationen über Einstufung und Kennzeichnung sowie Verwendung und Volumina mitgeteilt werden. Bei Mengen über 1000 t/a sind umfangreiche Informationen zu Toxikologie, Ökotoxikologie und physikochemischen Eigenschaften einzureichen.Ähnlich wie bei REACH muss auch bei CIRC das notifizierende Unternehmen seinen Sitz in der Türkei haben. Exporteure, die ihre Importeure von der Pflicht zur Notifizierung entbinden wollen, können hierzu einen Vertreter analog zum Alleinvertreter nach REACH benennen. So kann vermieden werden, dass dem Importeur die genaue Rezeptur mitgeteilt werden muss.Dekra berät, unterstützt und vertritt Unternehmen sowohl bei REACH als auch bei CIRC. Die Dekra Niederlassung in Istanbul ist rechtlich in der Lage, als Vertreter eines Exporteurs zu fungieren. Dekra berät seit 2006 in Deutschland und Europa Unternehmen zu den Pflichten von REACH. Darüber hinaus ist die Dekra Industrial GmbH für Unternehmen aus aller Welt als Alleinvertreter tätig.

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