30.10.2015

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Hosokawa Alpine: "High Barrier Film Day" in Augsburg - 11-Schicht Co-Extrusionsanlage live im Testzentrum

Hosokawa Alpine hat am 22. Oktober 2015 einen ausgewählten Kreis europäischer Hersteller von Hochbarrierefolien zum "High Barrier Film Day" nach Augsburg eingeladen. Das Programm konzentrierte sich u.a. auf folgende Fragestellungen: Welches Marktpotenzial bieten Hochbarriere-Anwendungen? Wie entwickelt sich der Markt für Stand-Up Pouches? Welche Vorteile bieten Folienstrukturen mit 11 statt mit nur 9 Schichten? Welche Rohstoffentwicklungen gibt es in dem Bereich? Wie kann ich die Qualität von Hochbarrierefolien noch besser kontrollieren und weiter veredeln?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten die Teilnehmer im Rahmen eines hochkarätigen Programms mit Vorträgen der Firmen Switten SARL, ExxonMobil Chemical Europe Inc., Hosokawa Alpine, NDC Technology und Bostik SA., die Know-How und neue Entwicklungen präsentierten.

Hohe Flexibilität durch 11 Schichten
Basierend auf der X-Serie hat Hosokawa Alpine einen Blaskopf mit 11 Wendelverteilern entwickelt und erstmals auf der K 2013 vorgestellt. Zum"High Barrier Film Day" präsentierte das Unternehmen die 11-Schicht Co-Extrusionsanlage im Rahmen einer live Produktion in ihrem Testzentrum.

Bei der Vorstellung der Anlage wurde die enorme Flexibilität des Anlagenkonzeptes betont, die durch 11 in ihrer Dicke gleichartige Einzelschichten ermöglicht werde. Ein breites Spektrum an Rohstoffen kann nach Anbieterangaben - trotz sehr unterschiedlicher Viskositäten - in jeder Schicht verarbeitet werden und ermöglicht demnach so, völlig neue Schichtaufbauten, z.B. für Kaschierfolien.

Zudem bieten 11 Schichten zusätzliche Möglichkeiten, die Folie gut auszubalancieren. Deshalb lassen sich z.B. asymmetrische Folienstrukturen mit Polyamid für Tiefziehanwendungen mit deutlich reduziertem Curling-Effekt herstellen. Dank zusätzlicher PA-Schichten seien derartige Folien auch elastischer und nach dem Tiefziehen in den Randbereichen gleichförmiger ausgezogen. Dickere Schichten, beispielsweise aus kostengünstigeren Rohstoffen, sind auf einer 11-Schicht-Blasfolienanlage dadurch zu erreichen, dass in zwei Extrudern und damit in zwei Schichten nebeneinander, das gleiche Material gefahren wird. Für einige Strukturen sollen sich so im Vergleich zu einer "Standard-9-Schicht" zudem noch höhere Durchsätze erzielen lassen.

Last but not least biete die erhöhte Schichtanzahl der 11-Schichtanlage die Möglichkeit, ganz neue Materialkombinationen zu realisieren, was auch bedeuten könne, dass die Schichtdicke insgesamt reduziert und damit eine Kostenersparnis erreicht werde, bzw. völlig neue Produkte entstehen, die z.B. spätere Kaschierschritte unnötig machen würden.

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