08.04.2015

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Hotset: Kundenspezifische Flächenheizplatten für die Folienbearbeitung

Für die ideale Temperaturführung von Kunststofffolien entwickelt Hotset kunden- bzw. anwendungsspezifische Heizplatten. Im Gegensatz zu bisher gängigen Standardplatten gewährleisten sie laut Anbieter eine extrem gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Folie. Das erhöht demnach die Prozesssicherheit für alle angeschlossenen und nachfolgenden Bearbeitungsschritte. Vor allem im Thermoforming, beim Heißpressen sowie beim Versiegeln von Schrumpffolien und Verbinden von Folienschichten sollen die optimierten Hotset-Heizplatten zu deutlichen Qualitätsvorteilen führen.

Weniger als zwei Grad thermische Differenz
In vielen Prozessen der Folienbearbeitung gilt eine Flächenbeheizung mit homogener Temperaturführung als ein ganz entscheidender Verfahrensschritt, beispielsweise beim Umformen thermoplastischer Kunststoffe im Thermoforming, beim Versiegeln von Schrumpffolien und bei der Herstellung von Verbundfolien. Abgestimmt auf die in diesen Anwendungsbereichen erforderliche hohe thermische Homogenität in der Fläche entwickelt Hotset neuartige, spezifisch ausgelegte Heizplatten. Das Besondere daran gilt die mit extremer Genauigkeit und Gleichmäßigkeit realisierte Temperaturführung. Sie bewirkt Angaben des Anbieters, dass die Temperaturwerte der Folie im gesamten Heizbereich nur noch minimal differieren. Hotset realisierte demnach bereits Heizplatten mit Abweichungen von nicht mehr als zwei Grad Celsius. Zum Vergleich: Die Flächentemperatur-Differenzen beim Einsatz herkömmlicher Standard-Heizplatten können laut Hotset im Extremfall bei bis zu 15°C liegen.

Homogene Hitzeverteilung
Das optimierte Heizplattenkonzept von Hotset bewirkt demzufolge eine deutliche Steigerung der Prozesssicherheit, die der Qualitätsverbesserung des Endproduktes unmittelbar zu Gute komme. Beim Thermoforming und beim Heißpressen soll ihre homogene Temperaturverteilung sehr gleichmäßige Folienwandstärken entstehen lassen, was die Gewichtsdifferenzen am fertigen Produkt auf ein Minimum reduzieren soll. Zudem lassen sich beim Einsatz der neuen Hotset-Heizplatten dünnere Folien verwenden und unschöne Strukturschlieren im Material würden damit ebenfalls vermieden. Bei der Verarbeitung von Verbundfolien lasse sich mit ihrer Hilfe eine Beschädigung der Funktionsschichten vermeiden.

Abgesehen von einigen Basis-Parametern führt Hotset nahezu jede Flächenheizplatte als kundenspezifische Problemlösung aus. Das bezieht sich nicht nur auf Abmessungen und Sonderformen sondern vor allem auf die Beschichtung der Plattenoberflächen. Hier erfüllt der Lüdenscheider Hersteller jeden Kundenwunsch: Funktionsbeschichtungen mit Antihaft-, Antikstatik- oder Aseptik-Eigenschaften sind ebenso realisierbar wie ein erhöhter Verschleiß-, Abrieb- und Korrosionsschutz. Auch besondere Anforderungen an die Gleiteigenschaften, die Oberflächenhärte, die Chemikalienbeständigkeit, die Leitfähigkeit und die Reinigung lassen sich berücksichtigen. Darüber hinaus passt Hotset die Strukturierung und Konturierung der Flächenheizplatten an den jeweiligen Anwendungsfall an, wobei selbst ausgefallene Strukturbilder und Siegelkonturen machbar sind.

Einbaufertige Komplettlösung
Die Auslieferung der neuen Hotset-Flächenheizplatten erfolgt kundenspezifisch als stecker- und montagefertiges Komplettsystem. Optional stimmt der Hersteller dabei auch die Befestigungselemente sowie die erforderliche Regel- und Anschlusstechnik auf die Wünsche und Vorgaben des Kunden ab. Die Anschlussspannungen der Heizplatten können von 12 bis 400 Volt reichen; ihre Leistungsdichte liegt bei Maximalauslegung bei bis zu 15 W/cm².

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