09.08.2013

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IBT: Infrarotstrahler für die Composite-Produktion

Der Einsatz von Faserverbunden in der Serienproduktion erfordert prozesssichere Verfahren mit kurzen Zykluszeiten und hoher Präzision. Die Herausforderungen einer automatisierten Fertigung betreffen alle Prozessschritte: Textile Formteilfertigung, Zuschneiden, Handhabung biegeschlaffer Vorprodukte, Injektions- und Härteprozesse, Werkzeugauslegung, Füge- und Montagetechniken sowie Bearbeitung und Prüfung der Bauteile.

Die Aushärtung mit Stir-Strahlern sollen vor allem Zeit und Energie einsparen. Dies gilt in Bezug auf die gängige Autoklavenhärtung, bei der viel Energie eingebracht werden muss, um das Bauteil und den Bauteilträger zu erwärmen. Der Bauteilträger hat im Vergleich zum Bauteil häufig eine 20 bis 30-fach größere Masse. Die Strahler dagegen bringen die Energie laut Anbieter direkt und berührungslos in das Bauteil ein. Deren schnelle Reaktion gewährleiste, dass die Wärme richtig dosiert werden kann. Außerdem müsse die Wärmequelle dank der kontaktfreien Erwärmung nicht ständig gereinigt werden.

Die Technologie biete wichtige Vorteile bei der Automatisierung der Herstellungsprozesse besonders beim Erwärmen dünnwandiger Prepregs im Infrarot-Tunnel sowie der Endbearbeitung des Bauteils durch Lackieren, Verkleben der thermoplastischen bzw. duroplastischen CFK/GFK-Bauteile, beim Verschweißen und bei kleineren Reparaturen geschädigter Bauteile wie Rotorblättern.

Die Strahler lassen sich individuell entsprechend den Rahmenbedingungen anfertigen, ermöglichen auch 3-D-Geometrien und höhere Strahlungsleistung im mittelwelligen IR-Prozessspektrum.

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