19.11.2012

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IKV: Abschlusskolloquium der Forschergruppe 860 - "Neue Prozessketten für die FVK-Großserienfertigung"

27. November 2012, Aachen

Die Forschergruppe FOR 860 verfolgt das Ziel, neue Prozessketten für die Großserienfertigung von endlosfaserverstärkten Hochleistungsbauteilen in einer Zykluszeit unter 10 Minuten mit einem Faservolumengehalt über 50 Prozent zu entwickeln. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschergruppe 860 mit dem Titel "Neue Prozessketten für endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile: Integration von Preformen, Imprägnieren, Formen und Vernetzen" betrachtet die Fertigung von endlosfaserverstärkten Kunststoffbauteilen (FVK) mit duroplastischer Matrix ganzheitlich vom Roving bis zum finalen Bauteil. Die beteiligten Institute an der RWTH Aachen, darunter das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), erarbeiteten in den letzten sechs Jahren gemeinsam in sieben eng verzahnten Teilprojekten aus den Bereichen Textil-, Produktions- und Automatisierungstechnik sowie der Kunststoffverarbeitung Beiträge zur Industrialisierung diverser Fertigungsprozesse. Zielsetzung ist die Erhöhung der Serienfähigkeit der eingesetzten Verfahren.

Dabei werden drei Prozessketten erforscht, die alle mit der Herstellung von Faserpreforms beginnen. Die Erforschung der Herstellung von Faserpreforms findet am Institut für Textiltechnik (ITA) statt. Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) erforscht unterschiedliche Imprägnierstrategien, Form- und Vernetzungsvorgänge. Übergreifend bearbeitet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) alle Fragestellungen, die die Handhabung und Werkzeugtechnik betreffen.

Die beteiligten Institute laden gemeinsam zum Abschlusskolloquium am 27. November 2012 nach Aachen ein. Referenten aus der Wissenschaft informieren über den Stand der Forschung, aktuelle Trends und Perspektiven. Vertreter aus der Industrie tragen aktuelle Entwicklungen im Bereich Textil-, Handhabungs- und Produktionstechnologie bei.