28.11.2012

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IKV: Fachtagung fokussiert Trends in der Folienextrusion

Mehr als 100 Besucher trafen sich zur Folien-Fachtagung am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH auch in diesem Jahr, um aktuelle Trends und Marktentwicklungen der Folienbranche zu diskutieren. Martin Backmann, Leiter Forschung und Entwicklung bei Windmöller und Hölscher, Lengerich, leitete die Veranstaltung.

Ein zentraler Aspekt, der sich nahezu in jedem Vortrag wiederfand, war die Nachhaltigkeit. Dass Verpackungen aus Kunststoff erst eine nachhaltige Lebensweise ermöglichen, war ein Kerngedanke. Das schlechte Image der Kunststoffverpackung in der Öffentlichkeit gelte es zu verbessern, da Verpackungen aus Kunststoff unersetzbar sind. "Wir müssen neben der sachlichen gezwungenermaßen auch eine emotionale Diskussion um Kunststofffolien führen, sonst könnten sie entgegen all ihrer Vorteile zu einem geächteten Produkt werden", fasste Martin Backmann die derzeitige Situation für Kunststofffolien zusammen.

Insbesondere die Themen Consumer- und Industrie-Verpackungen standen im Fokus der Fachtagung. Beginnend beim Rohstoff über die Maschinentechnik sowie die Verarbeitung bis hin zum Endverbraucher wurde die gesamte Verarbeitungskette von Experten beleuchtet. Die Einsparung von Rohstoff bei gleichbleibenden oder verbesserten Folieneigenschaften (Downgauging) sowie die Verbesserung der Energieeffizienz seien zwei vielversprechende Ansätze, um zum einen ökonomischer zu produzieren und zum anderen ökologisch nachhaltigere Verpackungen zu erzielen. Diese Entwicklungstrends und Herausforderungen der Branche wurden nicht nur in den Vorträgen, sondern auch während der zahlreichen Gelegenheiten zum Networking diskutiert.

Die nächste Folientagung des IKV wird im Herbst 2014 stattfinden.

Der Tagungsumdruck sowie eine Sammlung der Vorträge zur Veranstaltung können bei der Bibliothek des IKV unter bibliothek@ikv.rwth-aachen.de erworben werden.