10.09.2015

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

IKV: Industrie 4.0 - (R)evolution in der Kunststoffverarbeitung?

Mit einer Fachtagung widmet sich das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie www.ikv-aachen.de und Handwerk an der RWTH Aachen dem Thema Industrie 4.0. DieVeranstaltung trägt den Titel "Industrie 4.0 - (R)evolution in der Kunststoffverarbeitung?" und findet am 21. und 22. Oktober in Aachen statt. In Vorträgen aus Industrie und Wissenschaft zeigen die Referenten vernetzte Produktionssysteme in der Spritzgießfertigung auf und diskutieren Perspektiven ihrer Nutzung. Moderiert wird die Veranstaltung von Ferdinand Hasse der PhoenicContact GmbH in Blomberg.

Die Vernetzung von Maschinen und Komponenten zu Fertigungszellen und Bearbeitungsstraßen und die Verkettung der Anlagentechnik mit höheren Planungsebenen eröffnen neue Dimensionen der Nutzung von Informationen. Durch neuartige Sensorik entwickelt sich die Online-Überwachung von Qualitätsmerkmalen weiter. Mit diesen Informationen kann steuernd und regelnd in den Fertigungsprozess eingegriffen werden. Das bringt eine direkte Veränderung der Arbeitsorganisation innerhalb des Produktionsbetriebs mit sich.

In insgesamt 13 Vorträge werden unterschiedliche Aspekte des Themas aus Sicht der Praxis und der Forschung beleuchtet. Die Vernetzung von Fertigungszellen beim Spritzgießen, innovative Sensorik, neue Ansätze zur Arbeitsorganisation und zum Produktionsmanagement sowie die Verkettung virtueller und realer Prozesse während Produktentwicklung und Produktion stellen inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung dar.

Aus der Praxis berichten Referenten aus den Unternehmen Arburg, CAS, EU-CON, IOS, Kistler, Mitsubishi Electric, Phoenix Contact, simcon, Woco und aus dem VDMA, dem Verband für Maschinen- und Anlagenbau. Die Forschungsinstitute Werkzeugmaschinenlabor (WZL) und das IKV an der RWTH Aachen stellen aktuelle Forschungen zur Selbstoptimierung und Vorhersage für den Spritzgießprozess und die Produktentwicklung vor.

Die Fachtagung Industrie 4.0 richtet sich insbesondere an Ingenieure und technische Führungskräfte aus den Bereichen Kunststoffverarbeitung, Produktionsplanung, Prozessoptimierung und Qualitätssicherung.

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