18.07.2011

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

IKV: NRW-Wissenschaftsministerin Schulze am IKV

Rund 70 Gäste folgten der Einladung von kunststoffland NRW e.V. (Düsseldorf; www.kunststoffland-nrw.de) und dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV; www.ikv-aachen.de) an der RWTH Aachen. Sie waren zur Veranstaltung "Hochschule trifft Mittelstand vor Ort" am 13. Juli 2011 am IKV nach Aachen gekommen. Damit gestalteten sie den von den Veranstaltern gewünschten Dialog zwischen Industrie und Forschung aktiv mit.


Eröffnet wurde die Veranstaltung von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW. Zunächst aber begrüßte der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, die Gäste herzlich. kunststoffland- Geschäftsführerin Dr. Bärbel Naderer und IKV-Institutsleiter Professor Dr.-Ing. Christian Hopmann leiteten dann über zu den Vorträgen aus der aktuellen IKV-Forschung.

Die beiden Organisatoren verfolgten mit der Veranstaltung zwei Ziele. Zum einen setzten sie ein klares Zeichen der Bedeutung der Kunststoffbranche für das Land Nordrhein-Westfalen. Zum anderen vertieften kunststoffland und IKV den Dialog zwischen Industrie und Forschung weiter. Dieser Dialog ist wichtig, und deshalb sendeten Schulze, Philipp, Hopmann und Naderer eine klare Botschaft: Nur das Miteinander von Forschung und Industrie sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und seiner Menschen.

Ministerin Schulze brachte das in ihrer Rede auf den Punkt: "Viele KMU verfügen selber über nur unzureichende oder gar keine eigene Forschungs- und/oder Entwicklungskapazitäten. Sie sind auf eine Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsstellen zwingend angewiesen. Nur damit erhalten sie ihre Innovationskraft und letztlich ihre Wettbewerbsfähigkeit. Wettbewerbsfähigkeit sichert Beschäftigung und sozialen Wohlstand."

Drei Vorträge von IKV-Mitarbeitern/innen zeigten exemplarisch das Innovationspotenzial der Forschung. Sie präsentierten neuste Entwicklungen der Spritzgieß-Werkzeugtechnik, die Fertigung von Hybridbauteilen für die Automobilindustrie und das Potenzial mikrostrukturierter Oberflächen von Kunststofffolien - Stichwort "Lotoseffekt". Danach folgte die Gelegenheit zur Institutsbesichtigung. Hier konnten sich die Teilnehmer mit Live- Demonstrationen über aktuelle IKV-Forschungsaktivitäten informieren.

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