24.06.2015

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IKV: Qualitätssicherung für FVK Prozessketten

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie www.ikv-aachen.de und Handwerk an der RWTH Aachen lädt am 15. und 16. September 2015 zur Fachtagung "Qualitätssicherung für FVK-Prozessketten als Enabler für die industrialisierte Fertigung" ins SuperC der RWTH Aachen ein. Die Moderation der Fachtagung übernimmt Dr.-Ing. Robert Vaculik der Kistler Instrumente GmbH in Winterthur, Schweiz.

Gegenstand aktueller Forschung zur Werkstoffgruppe der faserverstärkten Kunststoffe sind nicht nur das Material sondern insbesondere auch die vielfältigen Herstellungsprozesse für FVK-Bauteile. Für eine kosteneffiziente Fertigung und für reproduzierbare Bauteilqualitäten spielt die Qualitätssicherung eine wichtige Rolle. Eine in den Herstellungsprozess integrierte Qualitätssicherung schafft zahlreiche Möglichkeiten für Korrekturen entlang der Prozesskette.

Die Basis für derartige Optimierungsvorgänge ist die Online-Erfassung sämtlicher eigenschafts- und prozessrelevanter Größen in den jeweiligen Prozessschritten. Mit einer verketteten Anlagentechnik lassen sich Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Prozessschritten erfassen und die daraus resultierenden Bauteileigenschaften mit geeigneten Regelsystemen optimieren.

Experten aus Industrie und Forschung referieren auf dieser IKV-Fachtagung zu den Themenschwerpunkten prozessintegrierte Qualitätssicherung, Verfahrenstechnik, Messtechnik und Analytik, Prüfverfahren, Automatisierung sowie aktuelle Entwicklungstendenzen.

Die Referenten kommen aus den Unternehmen: Adopius - Machine Vision Systems, Audi, cm- p - Faserverbundwerkstoffe, F.A. Kümpers, Kistler, MBB Fertigungstechnik, Mubea Carbo Tech und Steinbichler Optotechnik. Die Wissenschaft wird vertreten durch das Institut für Strukturmechanik und Leichtbau (SLA) der RWTH Aachen, das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH und durch das IKV.

Die Fachtagung richtet sich an Ingenieure und Techniker aus Industrie und Forschung. Ziel der Fachtagung ist es, die Teilnehmer für die Ursprünge von Bauteil- und Prozessfehlern zu sensibilisieren und die Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien aufzuzeigen.

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