09/12/2015

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IK: Erste Pharmaverpackungstagung mit über 60 Teilnehmern

Über 60 Teilnehmer sind der Einladung der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen zur ersten Pharmaverpackungstagung gefolgt. Die Veranstaltung mit dem Titel "Kunststoffverpackungen - vom Rohstoff zum Patienten" fand am 3. Dezember 2015 in Bad Homburg statt.

"Wir haben mit Pharmaverpackungen ein Thema auf der Agenda, das in der Kunststoffverarbeitenden Industrie einen hohen Stellenwert hat und dessen Bedeutung in Zukunft weiter zunehmen wird", erklärt Dr. Christoph Strubl, Strubl GmbH & Co. KG Kunststoffverpackungen und Vorsitzender des IK-Arbeitskreises Pharmaverpackungen, die sehr gute Resonanz bereits bei der ersten Tagung ihrer Art innerhalb des Verbands. "Dieser Verpackungsbereich hat sehr viele Facetten, Stakeholder und regulatorische Aspekte. Die Zielgruppe entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist ausgesprochen innovativ und sehr dynamisch."

Insbesondere die gesetzlichen und normativen Vorgaben für Pharmaverpackungen sowie deren Umsetzung in der Praxis sind sehr komplex. Sie stellen nicht nur die herstellenden Unternehmen der Kunststoffverpackungsindustrie sondern auch deren Zulieferer und Kunden vor große Herausforderungen. So standen während der Tagung vor allem Hilfestellungen und Ansatzpunkte zur besseren Kommunikation entlang der Lieferkette im Fokus.

"Die qualitativen Anforderungen der Pharmaindustrie werden im ‚GMP-Leitfaden‘ zusammengefasst und stellen höchste Anforderungen an die Gestaltung von Struktur und Prozess bei den Pharmaverpackungsherstellern", so Dr. Strubl. "Dies verlangt eine intensive partnerschaftliche Kooperation von Lieferant, Verpackungshersteller und Pharmakunde."

Referenten aus der gesamten Wertschöpfungskette sowie aus Behörden und Forschungsinstituten präsentierten aktuelle Themen wie Rohstoffsicherheit, Reinraumverpackungen, Anforderungen der Pharmaindustrie, GMP-Inspektion und reinheitstaugliche Verpackungen für pharmazeutische Anwendungen.

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