23.04.2013

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IK: Kunststoffverpackungen 2012 - Stagnation auf hohem Niveau

Nach Angaben der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (IK) ist der Absatz von Kunststoffverpackungen und Folien in Deutschland 2012 auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2011 habe die Branche sich angesichts von Euro-Finanzkrise und eines mageren Wirtschaftswachstums im Inland nicht von den Rückgängen auf ihren Absatzmärkten abkoppeln können. Während die Produktionsmenge vor allem aufgrund von weiteren Materialeinsparungen bei der Verpackungsherstellung um 1,8 Prozent auf 4,2 Millionen Tonnen zurück gegangen sei, blieb der Umsatz mit -0,4 Prozent relativ stabil auf dem Rekordniveau des Vorjahres von 13,2 Milliarden Euro.

Nach einem guten Jahresauftakt habe die Branche insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2012 weniger Auftragseingänge verzeichnet. Davon betroffen seien nicht nur industrienahe Verpackungen sondern insbesondere auch die Folienindustrie gewesen.

Trotz der leicht rückläufigen Nachfrage sahen sich die Verpackungshersteller laut IK mit weiter steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Diese hätten kaum oder nur verzögert an den Markt weiter gegeben werden können. Gleichzeitig habe die Branche mit stärkerem Wettbewerbdruck aus dem europäischen Ausland zu kämpfen gehabt.

Zusätzlich seien die durch die EEG-Umlage drastisch gestiegenen Energiekosten belastend für die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche gewesen. Für 2013 mehrten sich aber nun die Anzeichen, dass die Kunststoffverpackungsindustrie wieder auf ihren Wachstumskurs zurückkehren dürfte. In der aktuellen IK-Konjunkturtrendumfrage für das zweite Quartal 2013 hätten sich die Mitglieder entsprechend optimistisch gezeigt.

Weitere Informationen: www.kunststoffverpackungen.de

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