18.09.2012

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IfBB: Forschungsprofessur für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe

Die Hochschule Hannover erhält 300.000 € für eine Forschungsprofessur. Die finanzielle Förderung geht an Professor Dr.-Ing. Hans-Josef Endres am Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) an der Fakultät II - Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik zur Ausweitung seiner Forschungsaktivitäten.

Im Rahmen des durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung ausgeschriebenen Förderprogramms "Forschungsprofessur (FH!)" konnte Professor Endres die Jury mit seinem Antrag überzeugen und erhält für den weiteren Ausbau seiner bisherigen Forschungsaktivitäten im Bereich der Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe 100.000 € p.a. über einen Zeitraum von 3 Jahren. Die Finanzierung der Forschungsprofessur erfolgt aus den Mitteln des niedersächsischen Vorabs der VolkswagenStiftung.

An der Hochschule Hannover befasst sich Professor Endres am Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) mit seinem inzwischen 25-köpfigen Team seit mehr als 10 Jahren mit der Entwicklung, Verarbeitung und Entsorgung von Kunststoffen und Verbundwerkstoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe.

Die Forscher arbeiten insbesondere an der Entwicklung neuer Werkstoffe auf der Grundlage langfristig verfügbarer Ressourcen und der Substitution petrochemischer durch biobasierte Kunststoffe sowie dem Einsatz von Naturfasern zur Materialverstärkung.

Im Rahmen der Forschungsprofessur können die erfolgreichen Forschungsarbeiten in diesem Bereich sowohl im regionalen Umfeld der Hochschule Hannover als auch auf nationaler und internationaler Ebene weiter vorangetrieben werden.

Mit dem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ausgeschriebenen Programm der "Forschungsprofessur (FH!)" soll die anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen aktiv gefördert und das wissenschaftliche Profil der Hochschulen geschärft werden. Als wichtiger Motor für die Wirtschaft sollen die Fachhochschulen ihre Bedeutung als Zentren der angewandten Forschung weiter hervorheben und ihre Wettbewerbsfähigkeit bei der Einwerbung von Drittmitteln steigern. Forschungsstarken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll durch die finanzielle Förderung der Ausbau ihrer Forschungsaktivitäten erleichtert werden.