10.04.2014

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IfBB + WIP: Expertengespräch - "Verarbeitung von Biopolymeren"

08. Mai 2014, Laatzen

Bei der gezielten Substituierung durch Biopolymere stellen sich ganz neue Fragen. Bedingt die Einführung neuer Bio-Werkstoffe tatsächlich besondere Voraussetzungen an den Spritzgießprozess? Müssen Biopolymere vorbehandelt werden? Wie kann eine gezielte Prozessoptimierung durchgeführt werden?

Anforderungen an Produkte sind zum Teil sehr komplex. Die Eigenschaftsprofile der Bio-Werkstoffe sind noch nicht vollständig ausgereizt bzw. noch optimierungsfähig. Sie können mittels gezielter Additivierung noch erheblich verbessert werden. Viele Fragen beispielsweise zur Maßhaltigkeit und Schwindung, zu Bindenahtanforderungen, Wanddicke und dem Entformungsverhalten von Bio-Werkstoffen werden derzeit untersucht.

Das Wissen zu diesen Themen liegt u.a. bei den Experten des IfBB, dem Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover. Am 08. Mai 2014 in der Zeit von 16.00 - 20.00 Uhr stehen eben diese Experten zu den oben genannten Fragen Rede und Antwort. Gemeinsam mit dem WIP-Kunststoffe e.V. führt das IfBB die Veranstaltung "Verarbeitung von Biopolymeren" in Laatzen bei Hannover durch. Auf einem Marktplatz werden Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Produktbereichen demonstriert und ihre Vor- und Nachteile besprochen. Praxisbeispiele aus dem Haushaltsgerätebereich und der Möbelindustrie werden näher erläutert.

Das IfBB bietet im Rahmen zweier Projekte ("Verarbeitung von Biopolymeren" und "Forschernachwuchsgruppen"), die durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. gefördert werden, Unterstützung und Hilfe beim Einsatz von Biopolymeren an.

Programm:

"Anwendungen in Haushaltsgeräten", Stephan Schmidt, Miele & Cie. KG
"Anwendungen aus der Möbelindustrie", Melanie Lehmann, Oskar Lehmann GmbH & Co. KG
"Fakten aus der Praxis", Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres, Leiter des IfBBs
"Marktplatz der Anwendungen" - Ausstellung verschiedener Anwendungsbeispiele mit Hintergrundinformationen. Gezeigt werden Beispiele aus dem Automotive-, dem Verpackungs-, dem Büroartikel- und dem Werkstoffbereich.Einzelgespräche mit Experten vom IfBB sind möglich.

Online-Informationen und -Anmeldung.

Über WIP
Im Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik (WIP) haben sich über 50 norddeutsche Kunststoffunternehmen, wissenschaftliche Institute und Verbände zusammengeschlossen - unter ihnen die Lehmann & Voss & Co., das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe und der Arbeitgeberverband ChemieNord. Das WIP gründete sich im Jahr 2001 mit dem Ziel, den Wissensaustausch zu fördern. Der Erfahrungsaustausch, Wissenszuwachs, gemeinsame Produktentwicklung und Problemlösung, sowie die effiziente Partner- und Expertenauswahl stehen beim WIP im Mittelpunkt der Arbeit.

Weitere Informationen:
www.ifbb-hannover.de, www.miele.de, www.olplastik.de, www.wip-kunststoffe.de

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