24.11.2014

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Illig: Hausmesse mit über 250 Teilnehmern

Zu seiner diesjährigen Hausmesse am 29. Und 30. Oktober konnte der Thermoformmaschinenhersteller Illig in Heilbronn über 250 Teilnehmer aus dem gesamten europäischen Wirtschaftsraum begrüßen.

Auf dem Programm standen Vorträge zum aktuellen Stand der Technik bei Druckluftformautomaten der Baureihen RDKP für getrenntes Formen und Stanzen sowie RDK für kombinierten Form-Stanz-Betrieb, ergänzt durch insgesamt acht Maschinenvorführungen. Gezeigt wurden auf den aktuellen, durchgängig mit dem neuen Bedienkonzept "Illig Intelligent Control Concept" (IC) ausgestatteten Rollenautomaten diverse Anwendungen, von Klappverpackungen über Menüschalen bis zu Verschlussdeckeln.

Besonderes Interesse der Teilnehmer galt dabei der neu entwickelten Durchfallstanze STAL 90, verkettet mit einer Formmaschine IC-RDKP 72, Formfläche max. 756 mm x 535 mm. Darauf wurden mit einem 15-fach-Werkzeug Blisterhauben aus APET geformt und anschließend rundum gratlos gestanzt und gestapelt. Die hierfür eingesetzte STAL 90 als Nachfolgegeneration der bisherigen Durchfallstanze STAL 80 bzw. 80b ist eine komplette Neuentwicklung, ausgestattet mit durchgängig servomotorischen Antrieben. Im Produktionsbetrieb arbeitet die Stanze mit bis zu 145 Takten pro Minute.

Als universelle Durchfallstanze in horizontaler Bauart mit robustem, störungsfreiem Rakelvorschub konzipiert, kann die neue Durchfallstanze hinter jedem Formautomat eingesetzt werden, der ein kontinuierlich geformtes Folienband produziert. Diese Stanzen-Bauart kommt immer dann zum Einsatz, wenn Formteile mit durchgängig glattem Rand gewünscht sind, also ohne die randseitig sonst unvermeidbaren Haltenoppen. Mit der neuen, liegenden Stanze STAL 90 ist das laut Anbieter problemlos möglich, da sie mit Scherschnittwerkzeugen arbeitet: Die Formteile werden aus dem Folienband komplett ausgestanzt und anschließend sofort gestapelt. Die STAL 90 ist IC-fähig, sodass sich auch hier das neue Bedienkonzept Illig IC bei Kombination mit einem IC-Thermoformer nutzen lässt. Die Stanze zeichnet sich den Angaben zufolge durch sehr günstige Werkzeugkosten bei zugleich sehr hoher Laufruhe und dadurch sehr langen Werkzeugstandzeiten aus - und auch Bestandswerkzeuge des Vorgängers STAL 80 seien hierauf weiterhin nutzbar.

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