19.06.2010

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Industrie kann Stromkosten nach EEG zurückfordern

Das EEG will stromintensive Unternehmen durch eine Stromkostenrückerstattung entlasten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Angesprochen ist das produzierende Gewerbe mit einem Jahresstromverbrauch von über 10 GWh und einem Anteil der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung von über 15 %, bspw. die chemischen Industrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung oder die Nahrungsmittelindustrie.

Voraussetzung ist ein objektiver Nachweis zur Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen: Experten sichten bei einem Audit vor Ort Stromverbrauchsnachweise, Energiedaten sowie Kostenrechnungen, um deren Bewertung zu überprüfen und die Erfüllung der rechtlichen Anforderungen zu ermitteln.

Dokumentiert wird dies durch die Zertifizierungsbescheinigung nach § 41 EEG 2009, wie sie die Dekra Certification GmbH ausstellt. Das auditierte Unternehmen muss diese Bescheinigung anschließend beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zum Stichtag einreichen.

Unternehmen, die bereits über Umwelt- oder Energiemanagementsysteme nach ISO 14001, EMAS oder EN 16001 verfügen, können sich die Dekra EEG-Bescheinigung mit wenig Aufwand kostengünstig ausstellen lassen.

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