12.07.2011

Internationale Bodensee-Hochschule

Ingenieure lernen Intuition

Österreichisch-Schweizer Kooperation bildet gefragte Fachleute am Bodensee aus

Im nächsten Semester startet ein neuer Studiengang in der Bodenseeregion, der die Ergonomie von Technikprodukten fokussiert. Die FHS St.Gallen, die Fachhochschule Vorarlberg und seine Weiterbildungseinrichtung in Schloss Hofen entwickelten gemeinsam den Studiengang Applied Ergonomic Engineering, für den jetzt Bewerbungen möglich sind. Er entstand aus einem Vorprojekt, das von der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH gefördert wurde. Hierbei stellte sich ein Fachkräftebedarf der Industrie heraus, um die Anwenderfreundlichkeit bei der Entwicklung von Technischen Innovationen zu beurteilen und zu optimieren. Der Lehrgang vermittelt u.a. psychologische Grundlagen und vertiefte Kenntnisse im Produktlebenszyklus auf dem Gebieten Bau, Geräte und Software.

„Innovationen sind für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und dessen Erfolg entscheidend. Der Weg von der Idee zur Innovation ist lang und riskant. Eine Idee zu gestalten, zu entwickeln und erfolgreich an den Markt zu bringen, braucht viel Wissen und Erfahrung aus verschiedenen Disziplinen wie Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei spielt der Faktor Mensch in der Schnittstelle Mensch-Technik eine sehr wichtige Rolle. Letztendlich entscheidet er über den Erfolg oder Nichterfolg einer Innovation“, so Dr. Urs Guggenbühl von der FHS St.Gallen zur ökonomischen Bedeutung des Angebotes.

Der berufsbegleitende Masterstudiengang dauert fünf Semester und ist für alle Personen mit einem ersten akademischen Abschluss offen. Eine Tätigkeit in der Produktentwicklung ist erwünscht, er kann auch direkt im Anschluss an ein Erststudium begonnen werden.

Informationsveranstaltungen:
Dornbirn: 29. Juni, 19.00 Uhr, FH Vorarlberg, Hochschulstrasse 1, Raum U226
St.Gallen: 1. Juli, 19.15 Uhr an der FHS St.Gallen Weiterbildungszentrum Technik, Tellstrasse 2

Die Internationale Bodensee-Hochschule ist ein Verbund von 29 Universitäten und Hochschulen aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. In grenzüberschreitenden Kooperationen bietet er neue Studiengänge an, unterstützt die Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und verbessert das Aus- und Weiterbildungsangebot der Region nachhaltig.

Quelle: