11.09.2015

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Innonet Kunststoff: "Plastics InnoCentre" als Drehscheibe für Innovationen

Das Innonet Kunststoff gilt als das größte, unternehmensgetriebene Kunststoffnetzwerk in Süddeutschland und verbindet die Kunststoffbranche mit dem benachbarten Ausland. Das vom Land Baden-Württemberg mit Mittel der EU geförderte Projekt "Plastics InnoCentre" des Innonet Kunststoff, ein Showroom mit Fokus auch auf biobasierte Kunststoffe, markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Netzwerks. Der Förderantrag wurde in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, die mit Projektleiterin Claire Duval über Expertise im Bereich Förderprojekte verfügt, konzipiert und begleitet.

Rund 80 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette Kunststoff engagieren sich inzwischen im Innonet Kunststoff des Technologiezentrums in Horb. Die weitreichende Verzahnung der Unternehmen des mitgliederfinanzierten Netzwerks schafft Synergien. Mit dem "Plastics InnoCentre", das in Horb am Neckar entstehen wird, geht das Innonet Kunststoff neue Wege. "Unser Ziel ist es die beispielhafte Netzwerkstruktur darzustellen und die innovativen Materialien und Produkte unserer Mitgliedsunternehmen zu präsentieren", umreißt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb am Neckar, die Konzeption des Projekts.

Was in der ehemaligen Kaserne auf dem Hohenberg beispielhaft entstehen soll, geht jedoch über einen "Showroom" als reine Demonstrationsplattform hinaus. Das "Plastics InnoCentre" soll der Start zur interaktiven Drehscheibe und Anlaufstelle für sämtliche Unternehmen der Kunststoffbranche werden. "Wir sehen den Showroom des "Plastics InnoCentre" als Keimzelle für vollkommen neue und auch branchenübergreifende Dienstleistungsangebote und weitere Projekte rund um den komplexen Themenbereich Kunststoff", so Blochwitz. Das "Plastics InnoCentre" soll damit gerade den klein und mittelständischen Unternehmen der Branche den Zugang zu anwendungsbezogenen Forschungsthemen und Beratungsleistungen eröffnen. Gerade sie sollen durch die intensive Zusammenarbeit mit renommierten wissenschaftlichen Instituten, Hochschulen und Landesagenturen von einem verbesserten Technologietransfer in den Ländlichen Raum profitieren.

Das "Plastics InnoCentre" steht jedoch auch für eine gesamteuropäische Dialogplattform. Nadine Kaiser, für das Innonet Kunststoff zuständige Projektleiterin der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, verbindet mit der Förderzusage des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft in Höhe von rund 200.000 Euro für drei Jahre eine historische Chance für das Netzwerk selbst: "Unser Ziel ist es nun, das bisher schon breit gefächerte Angebot des Innonet Kunststoff weiter auszubauen und zu diversifizieren, um damit einen Mehrwert für die Mitglieder zu generieren und sie auf dem europäischen Markt sichtbarer zu machen."

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