23.09.2010

Instron Deutschland GmbH

Instron auf der K 2010: Prüftechnik vom Thermoplast bis zum Bauteil

Pfungstadt, Juli 2010 – Zur K 2010, die vom 27. Oktober bis 3. November 2010 in
Düsseldorf stattfindet, präsentiert sich Instron auf Stand J18 in Halle 10 als universeller
Ansprechpartner für die gesamte Bandbreite der Kunststoffprüfung. Dabei reicht das
Angebot an neu- und weiterentwickelten Prüfsystemen von der hochpräzisen
Schmelzindexbestimmung beim Rohstofferzeuger über Schlagwerke und Systeme zur
statischen und dynamischen Messung von Materialkennwerten bis hin zu
anwendungsspezifischen Systemen zur Evaluierung von Fertigteilen. Ein neues
Hochleistungs-Datenerfassungssystem und die ebenfalls neue Instron® Bluehill® 3
Prüfsoftware mit gesteigerter Flexibilität erleichtern das routinierte, normenkonforme Arbeiten im Prüflabor ebenso wie die zeitsparende Konfiguration und Abwicklung kundenund
anwendungsspezifischer Prüfungen.
Das neue, hochpräzise Mehrgewichts-Schmelzindexprüfgerät CEAST MMF7028 von Instron
ist auf die erhöhten Anforderungen der in Vorbereitung befindlichen ISO/DIS 1133, T.2
abgestimmt. Teil seines besonderen mechanischen Konzepts ist die ausschwenkbare
Heizkammer. Das System eignet sich zur automatisierten Durchführung von Tests mit bis zu
fünf vorinstallierten, in beliebiger Reihenfolge anwählbaren Gewichten. Das integrierte
Touchscreen-Display erleichtert das Programmieren der Testabläufe und zeigt die
Ergebnisse der durchgeführten Messungen.
Zur K2010 präsentiert Instron auch das kompakte Fallwerk-Schlagprüfsystem CEAST 9340
sowie das Universal-Pendelschlagwerk CEAST 9050 für die instrumentierte oder nichtinstrumentierte
Schlagprüfung, dessen steife monolithische Rahmenstruktur aus Gusseisen
als Träger für alle Anbauteile dient.
Eine weitere Neuentwicklungen von Instron ist das auf die CEAST Pendelschlag- und
Fallwerke abgestimmte Datenerfassungssystem DAS 64K, das jetzt mit 4 Messkanälen und
einer Speicherkapazität von 64.000 Messpunkten eine besonders hohe Auflösung
transienter Belastungsabläufe ermöglicht.
Teil der neuen besonders bedienerfreundlichen und variabel anpassbaren
Zugprüfmaschinen der 5900er Reihe ist das auf der K2010 gezeigte Zweisäulen-
Tischmodell Instron® 5969, das sich mit einer Maximalkraft von 50 kN, 1140 mm
Traversenweg und einer maximalen Abzuggeschwindigkeit von 600 mm/min für den
Grossteil der in der Praxis anfallenden Kunststoffprüfungen eignet. Das Exponat wird mit
einem der ebenfalls neuen, pneumatisch wirkenden Spannzeuge ausgestattet sein, deren
Spannbacken sich schnell und ohne Werkzeug austauschen lassen, die sich für eine
Vielzahl von Probekörpern eignen und deren exakte Ausrichtung besonders einfach ist.
Die neue Instron® Bluehill® 3 Prüfsoftware ist Ideal auf die statische Werkstoffprüfung mit
niedrigen Geschwindigkeiten abgestimmt. Sie ist jetzt noch einfacher und schneller zu
bedienen, denn eine Vielzahl normenspezifischer Messaufgaben und Auswertungen ist
fertig vorkonfiguriert, eigene Testabläufe lassen sich mit wenig Aufwand ergänzen.Erhebliche Zeiteinsparungen ermöglichen auch die acht aufgabenspezifisch erstellten
Anwendungsmodule, die beispielsweise auf die Prüfung von Klebstoffen, Elastomeren,
Kunststoffen usw. abgestimmt sind und jeweils die Elemente Prüfsteuerung, Berechnungen
und Berichte enthalten.
Für Standardprüfungen auf Tisch-Zugprüfmaschinen der 5900er Reihe, bei denen eine
große Anzahl gleichartiger Tests mit hoher Wiederholgenauigkeit abzuarbeiten ist, wird das
zur K 2010 vorgestellte automatisierte Probenkarussell den erforderlichen Arbeits- und
Zeitaufwand erheblich vermindern und den menschlichen Einfluss auf das Prüfergebnis
minimieren. Das Karussell eignet sich universell für eine Vielzahl von Probekörpertypen, wie
Folien- oder Textilstreifen, Normprüfstäbe, Rohre, Elastomere usw. Mit einer auf die
Anwendung abgestimmten Zahl solcher Probekörper bestückt, lässt sich die Testserie per
Tastendruck aus der Bluehill® Prüfsoftware heraus starten und auswerten. Der zugehörige
Greifer entnimmt eine Probe und positioniert sie präzise ausgerichtet in der Einspannung.
Nach Versuchsende fallen die Probekörper aus den Spannbacken, die der Greifer ohne
Zeitverzug sofort wieder bestückt. Während der Testfolge kann der Prüfer bereits das
nächste Karussell vorbereiten oder sich anderen Aufgaben widmen.