17.09.2010

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Intertek: Erweiterte Prozessverifizierungs- und Prüfungsprogramme für Automobilkunststoffe

Die neue EU-Verordnung (EG) Nr. 443/2009 schreibt für Personenkraftwagen niedrigere CO2-Emissionen vor. Intertek unterstützt die Automobilindustrie dabei, diese Anforderungen zu erfüllen.

Intertek, Anbieter von Qualitäts- und Sicherheitslösungen für zahlreiche Branchen weltweit, hat Verifizierungsprogramme hinsichtlich Verarbeitbar- und Leistungsfähigkeit von neuen Automobilmaterialen entwickelt. Die Einführung von neuen leichten Materialien, Kompositmaterialien und Verbundstoffen hilft den Automobilherstellern dabei, die gemeinsamen EU-Standards für die Reduzierung von CO2-Emissionen zu erfüllen. Intertek unterstützt die Erforschung und Entwicklung von neuen Materialien durch Bereitstellung von Laboruntersuchungen, Leistungsstudien und Zertifizierungsprogrammen.

Diese globalen Prüfungs- und Forschungsprogramme zur Verarbeitung von Materialien können nach Intertek-Angaben für die Automobilindustrie Zeitersparnis bedeuten bei Materialentwicklung, Design und Produktion. Zusätzlich können die Programme dabei helfen, Leistung, Belastbarkeit und Herstellungsanforderungen für Automobilkunststoffe und Kompositmaterialien zu ermitteln. Ziel dieser Dienstleistungen sei es, den Kunden dabei zu helfen, die optimalen leichten Materialien zu finden, die gewinnbringend verarbeitet und vermarktet werden können.

In den Forschungs- und Prüfungsprogrammen von Intertek für Kunststoff- und Polymermaterialien werden Materialleistung und -verhalten unabhängig anhand spezifischer Normen der Automobilbranche getestet. Intertek verfügt über Spritzgussanlagen, mit denen Materialien in Standardmustergrößen und Realgrößen (z.B. Stoßstangen) angefertigt werden können. Im Labor werden anhand von Simulationen an Spritzgussprototypen aus Polymermaterialien Daten zur Verarbeitbarkeit, Performance und Dauerhaltbarkeit gesammelt.

Das Programm wurde entwickelt, um es Lieferanten von Polymergrundstoffen, Herstellern von Verbundstoffen, Zulieferern und Automobilherstellern zu ermöglichen, auf die rasanten Entwicklungen auf dem Markt für Automobilmaterialien zu reagieren.