Ulrich Reifenhäuser

Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführender Gesellschafter Reifenhäuser und Vorsitzender des Ausstellerbeirats der K 2013

In den drei Jahren seit der vergangenen K ist viel geschehen. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation?

Ich bin durchaus optimistisch, was die konjunkturellen Rahmenbedingungen angeht. Die Auftragseingänge ziehen an, viele Märkte beleben sich leicht, selbst in den Ländern Südeuropas. Das Exportgeschäft, insbesondere in den Schwellenländern, läuft wieder besser. Die Inlandsbestellungen hatten zwar nach reger Investitionstätigkeit im Vorjahr zuletzt nachgelassen, doch der private Konsum entwickelt sich weiter positiv. Bei allen Unwägbarkeiten bin ich zuversichtlich, dass die K im Oktober nachhaltige Wachstumsimpulse setzen wird. Die Fülle der Neuheiten, die zu erwarten sind, lassen auf neuen Schwung im Geschäft hoffen

Warum ist ein Besuch der K 2013 empfehlenswert?

In meinen Augen nicht nur empfehlenswert, sondern ein Muss! Weil ohne Neuheiten und Weiterentwicklungen geschäftlicher Erfolg nicht möglich ist und die K die einzige Messe weltweit ist, die den kompletten Überblick über den heutigen Stand der Technik und die Trends von morgen bietet. Hier warten alle namhaften Anbieter mit echten Innovationen auf, weil sie ein internationales und fachkundiges Publikum antreffen. Ich kann nur allen, die beruflich mit Polymeren zu tun haben, raten, sich die Chance, die die K alle drei Jahre bietet, nicht entgehen zu lassen!

Welchen konkreten Nutzen können die Besucher für ihren geschäftlichen Alltag von der K 2013 mit nach Hause nehmen?

Bei den Innovationen, die die Aussteller präsentieren, stehen Nutzenorientierung und Anpassung an die Bedürfnisse der Abnehmer ganz klar im Mittelpunkt. Angesichts der Energie- und Rohstoffkosten werden vor allem ressourcenschonende und energieeffiziente Lösungen breiten Raum einnehmen – das bedeutet Materialien und Technologien, die geringste Produktionskosten mit maximaler Qualität verbinden. Die Experten aus der Kunststoff- und Gummiwarenherstellung, aber auch ihre industriellen Endabnehmer werden auf der K 2013 die Spitze der Entwicklung bei Maschinen-, Verfahrens- und Werkstofftechnik kennenlernen können.

Gibt es zusätzliche Highlights?

Eine Fülle! Das Angebot der Aussteller wird ergänzt durch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Besonders erwähnenswertist die Sonderschau „Kunststoff bewegt“, in der es um die Beiträge der Polymere zu einem „Leben in Bewegung“ geht, buchstäblich und im übertragenen Sinn. Für Branchenexperten ebenfalls von Bedeutung ist die Premiere des Science Campus, in dem Hochschul- und Forschungsinstitute zukunftsweisende Themen präsentieren.

Ihr Unternehmen stellt selbst auf der K aus. Wie bereitet man sich in Ihrer Firma auf den Oktober vor?

Mit Hochdruck! Die K ist die Visitenkarte unserer Industrie, und wir setzen alles daran, uns im besten Licht zu präsentieren. Wir und unser Wettbewerb wissen, dass die Fachleute aus aller Welt mit großen Erwartungen kommen. In den Düsseldorfer Messehallen können sie umfassend und unmittelbar Produkte und Dienstleistungen miteinander vergleichen und aus dem Weltmarkt das beste Angebot auswählen. Und da will natürlich jedes Unternehmen in der ersten Reihe stehen!