09.09.2011

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Joint Venture von BMW und SGL eröffnet neue Produktionsanlage

Die in Moses Lake produzierten Carbonfasern finden künftig bei der Fertigung von ultraleichten carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) Anwendung. Diese kommen in den BMW i-Fahrzeugen zum Einsatz, die BMW 2013 auf den Markt bringt. Um die reibungslose Markteinführung des BMW i3 im Jahr 2013 sicherzustellen, beginnt die Carbonfaserherstellung bereits zum jetzigen Zeitpunkt. Die neue Anlage umfasst derzeit rd. 24 ha mit Erweiterungsoption. Es werden zwei Produktionslinien für Carbonfasern betrieben, die jeweils eine Kapazität von 1500 jato haben. Nach einjähriger Planungsarbeit, dem Spatenstich im Juli 2010 und einer Bauzeit von nur zehn Monaten wurde die neue Produktionsanlage fertiggestellt. Am zweiten Standort des Gemeinschaftsunternehmens im deutschen Wackersdorf werden die in Moses Lake produzierten Carbonfasern zu leichten Carbonfasergelegen weiterverarbeitet. Diese bilden das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Bauteilen und Komponenten aus CFK im BMW Werk in Landshut. Die Endmontage des neuen BMW i3 erfolgt ebenfalls in Deutschland am Standort der BMW Group in Leipzig. Der BMW i3 ist das erste Fahrzeug, das mit den in Moses Lake produzierten Carbonfasern gebaut wird. Der emissionsfreie Elektroantrieb sowie die nachhaltig gestaltete Wertschöpfungskette minimieren die Emissionen des BMW i3 im Lebenszyklus gegenüber einem hocheffizienten Fahrzeug mit Verbrennungsmotor nochmals um mindestens ein Drittel, so heißt es. Durch den Betrieb des BMW i3 mit Strom aus regenerativer Energie, sinkt der Wert laut Unternehmen sogar um mehr als 50 %. Für die beiden Unternehmen seien die Verfügbarkeit von regenerativer Energie aus Wasserkraft sowie wettbewerbsfähige Energiekosten im Bundesstaat Washington maßgebliche Faktoren gewesen für die Entscheidung das gemeinsame Werk in Moses Lake zu bauen.

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