K’2010 zeigt ganzheitliche Lösungen aus Kundensicht

29.10.2010

Düsseldorf, 29.10.2010 - Der durch Produktpiraterie entstandene Schaden im deutschen Maschinen- und Anlagenbau belief sich im Jahr 2009 auf etwa 6,4 Mrd. €, das sind etwa 4 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche. Jede Elfte der unrechtmäßig nachgebauten Maschinen ist eine Kunststoff- oder Gummimaschine; bei der Umfrage 2008 war es noch jede Zwanzigste.

Protect-ing.de – Produkt- und Know-how-Schutz
"Es ist an der Zeit zu handeln und den Plagiateuren das Handwerk zu legen", betont Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen, „die Kunden sollen vor Mogelpackungen bewahrt werden, sie sollen sich darauf verlassen dürfen, eine Originalmaschine erworben zu haben".

Die VDMA Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz (protect-ing.de) packt das Problem bei der Wurzel: Anbieter von Technologien und Dienstleistungen zum Schutz von Produkten und Know-how schließen sich zu einer umfassenden Plattform zusammen, die es in dieser Form bisher nicht gab: „Niemand hat das Thema bisher in der ganzen Breite der Technologie abgedeckt und bietet so umfassende Lösungsmöglichkeiten", berichtet Rainer Glatz, Geschäftsführer von protect-ing.de.

Hightech zum Produktschutz auf der K´2010
Auf der K’2010 zeigt protect-ing.de deutlich Flagge: in Zusammenarbeit mit den Firmen Arburg und Polysecure wird Produktschutz unter dem Blickwinkel des Kundennutzens ganzheitlich auf der Messe dargestellt. Die Kunststoff-Industrie setzt auf Hightech, um sich gegen Fälschungen zu wehren.

"Wir stellen sicher, dass unsere Kunden keine bösen Überraschungen erleben, indem unsere Maschinensteuerungen Zugriffe nur für Berechtigte erlauben", erklärt Herbert Kraibühler, Technischer Geschäftsführer von Arburg, "zusätzlich liefern wir ein Frühwartungssystem (Condition Monitoring), mit dem Kunden ihre Wartungsintervalle optimieren können. Die Originalität dieses Systems wird durch die Maschinensteuerung eindeutig erkannt". Die Firma Polysecure setzt auf die Identifizierung von Kunststoffprodukten durch sogenannte Marker. Diese werden dem Kunststoff homogen beigemischt und stellen sicher, dass jedes hergestellte Produkt anhand einer robusten DNA jederzeit identifiziert werden kann. "Durch die homogene Verteilung des Markers im Bauteil ist zum Beispiel bei einem Flugzeugabsturz ein winziger Splitter ausreichend, um das Bauteil eindeutig zuzuordnen. Das ist insbesondere bei Produkthaftungsfragen von entscheidender Bedeutung, erklärt Dr. Thomas Baque, Technischer Geschäftsführer Polysecure.

Weitere Informationen zur Branche:
www.vdma.org/plastics
www.vdma-webbox.tv
www.protect-ing.de




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