08.11.2011

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KIMW: Wärmebildaufnahmen von Spritzgießwerkzeugen

Die Durchführung von Wärmebildaufnahmen an hochglanzpolierten Werkzeugoberflächen ist auf Grund Ihrer reflektierenden Eigenschaften nur schwer umsetzbar. Das Kunststoff-Institut bietet für die Erfassung von Ist-Zuständen Messungen mittels Infrarot-Wärmebildkamera an, um Fehlermerkmale wie Hotspots, Coldspots und andere Temperaturinhomogenitäten darzustellen. Hierdurch können auch Temperaturunterschiede an Werkzeugen mit Mehrfachkavitäten gemessen werden, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Durch die kompakte Gerätegröße sollen auch gerüstete Werkzeuge direkt beim Kunden untersucht werden können. Eine zusätzliche Möglichkeit ist die Erstellung von Videosequenzen, die für Aufheizprozesse oder variotherme Temperierprozesse notwendig seien. Hierzu zählen auch die beiden, vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid angebotenen Verfahren wie die 3iTech® oder die BFMOLDTM-Technologie. Der Vergleich zwischen Theorie und Praxis könne mit Hilfe der Wärmebildaufnahmen die Genauigkeit zwischen Simulation und praktischer Umsetzung aufzeigen.

Die dem Kunststoff-Institut zur Verfügung stehende Software zur Auswertung von Wärmebildaufnahmen erlaube zu den qualitativen Bildern auch quantitative Aussagen in Form von Punktmessungen, Linienmessungen und zeitliche Verlaufsdarstellungen bei variothermen Prozessen.