20/12/2012

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KRB: Spezialisierung auf die Demontage von Verbundteilen

Die KRB Kunststoff Recycling Bartl aus Neuenstein spezialisiert sich zunehmend auf die Demontage von Metalleinsätzen, wie z.B. Hülsen, Gewinden, Klammern, Achsen und Lagern, oder von Schaumstoffen, Dichtungen etc. aus Ausschussware bzw. Produktionsresten durch den Einsatz von hydraulischen Pressen, Knie- und Handhebelpressen sowie Hochfrequenzumrichtern. Mittlerweile ist hierfür eine eigene Abteilung entstanden, teilt das Unternehmen mit.

Der Kunststoff-Recycler, gegründet im Jahr 1995, betätigt sich vor allem mit der Vermahlung von Produktionsresten der Kunststoff verarbeitenden Industrie zu Mahlgütern sowie mit Lohnvermahlung und Lohngranulierung sowie den Handel mit Kunststoffen.

Die Vermahlkapazität liegt derzeit bei ca. 3.600 t/a. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter.

KWS - Korona Walzenscheider-Anlage
Zur Selektion von Eisen und Nichteisenmetallen aus Mahlgütern setzt das Unternehmen eine KWS - Korona Walzenscheider-Anlage ein.

Qualitätssicherung und Dokumentation
Bei der Beschickung der Anlagen setzt der Kunststoffrecycler Allmetallsuchbrücken über reversierende Förderbänder ein. Über Zyklone bzw. Windsichter wird das Mahlgut entstaubt, nochmals über Allmetallseparatoren gefahren, optional gesiebt und anschließend in Oktabins mit Inlinern abgefüllt.

Jedes Gebinde erhält eine Chargen- bzw. Behälternummer, wodurch eine lückenlose Rückverfolgbarkeit gewährleistet sei. Die Dokumentation wird über eine von KRB selbst entwickelte Software realisiert. Alle Bereiche sind erfasst: Wareneingang, Fertigung, Qualitätswesen, Versand, Lieferanten, Kunden.