14.05.2010

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KTW: Österreichischer Hersteller von Spritzgießformen mit neuem Vertriebsleiter

Die Kunststofftechnik Waidhofen an der Thaya GmbH, kurz KTW, international agierender Werkzeugbauer und Anbieter von Verschluss-Spritzgießwerkzeugen, strukturiert das internationale Geschäft neu. Im Zuge dieser Neuausrichtung übernimmt Michael Feltes ab 1. Mai 2010 die Vertriebsleitung vom geschäftsführenden Gesellschafter Claus Ziegler, der diese Funktion seit 2008 in Personalunion zusätzlich ausgeübt hatte.

Michael Feltes (40), ausgebildeter Werkzeugmacher, blickt auf 15 Jahre Erfahrung vor allem in Asien. Den ersten Schritt auf das internationale Parkett wagte er 1995 mit dem Eintritt in den Werkzeugbau des Spritzgießmaschinenherstellers Husky in Luxemburg. 2002 wechselte er zum Verbindungselemente-Hersteller Avdel Textron in das Zweigwerk Langenhagen/Deutschland, für den er ab Februar 2004 als Standort- und Projektleiter nach Wuxi (VR China) ging. Ab 2005 wirkte er in leitender Position am Ausbau der Werkzeugbauaktivitäten von Jabil-Circuit in Asien mit. Daran schloss ab Oktober 2007 die Funktion als Vice President Engineering bei der AdvalTech-Gruppe an, die er bis zuletzt innehatte. Im Zentrum dieser Tätigkeit stand der Aufbau eines Werkzeugbaus in Suzhou (VR China) sowie für die Vertriebsverantwortung für Spritzgießwerkzeuge im Asien-Pazifik Raum.

Dazu KTW-Geschäftsführer Claus Ziegler: "Mit der Verpflichtung des Asienkenners Michael Feltes als Vertriebsleiter wollen wir unseren Fokus noch stärker auf die Wachstumsregionen China und Indien legen. Dieses Potential kann nur mit optimaler Marktkenntnis und vor allem mit den richtigen Produkten und Technologien genützt werden."

Über KTW
Die 1979 gegründete Kunststofftechnik Waidhofen an der Thaya GmbH, so der offizielle Name, ist ein Familienunternehmen, das in zweiter Generation von der Familie Ziegler geführt wird.

In den 30 Jahren seit der Gründung hat das Unternehmen sich mit der Entwicklung von Verschlusssystemen und dem Bau von Hochleistungs-Spritzgießwerkzeugen für Verschlüsse betätigt. Insgesamt steht eine Kapazität von 370 Werkzeugmachern und Konstrukteuren an drei Produktionsstandorten zur Verfügung.

Das Stammwerk und zugleich Entwicklungs- und Technologiezentrum befindet sich in Waidhofen an der Thaya im nördlichen Niederösterreich. Zweigwerke sind in Jindrichuv Hradec/Tschechien und Chemnitz-Grüna/Deutschland angesiedelt. Alle drei Werke verfügen über eine vergleichbare Maschinenausstattung und können den gleichen Technologie- und Leistungsstandard bieten. Damit können die Fertigungskapazitäten flexibel an die jeweiligen Projektumfänge angepasst werden, zum Beispiel bei weltweit gleichzeitig lancierten Produkteinführungen. Zusätzlich bietet das Konzept der gleich ausgestatteten Kapazitätsmodule die von den global agierenden Kunden geforderte Ausfallsicherheit, so das Unternehmen.

Der Schwerpunkt der KTW-Werkzeuge entfällt auf Schraubkappen für Soft-Drinks und Mineralwasser, sowie für heiß abgefüllte Getränke oder aseptische Anwendungen. 5.000 jährlich gefertigte Kavitätensets entfallen auf diese Produktgruppe.

Weitere Informationen: www.ktw-group.com