06.08.2012

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Kiefel: Bestimmung des Corporate Carbon Footprints

Die KIEFEL GmbH in Freilassing sieht Unternehmenserfolg und nachhaltiges Handeln schon jetzt stark verzahnt. Die Senkung des CO2-Ausstoßes in der Produktion, im täglichen Umgang mit den Kunden oder im Produktlebenszyklus werde für Unternehmen aufgrund des Klimawandels immer bedeutender. Unternehmen würden verstärkt daran gemessen, wie sie die Umwelteinflüsse ihres Handelns minimieren und einen nachhaltigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Zentrale Stichworte hierzu lauten "Corporate Carbon Footprint" und "CO2-Emissionsbericht". Zwei Themenbereiche aus der Ökobilanzierung eines Unternehmens, die von unabhängigen Wirtschaftsprüfern untersucht werden. Als Ergebnis der Prüfung der Unternehmen der Brückner-Gruppe auf den Standorten Siegsdorf und Freilassing, sei nunmehr der KIEFEL GmbH, Freilassing bescheinigt worden der gültigen ISO-Norm zu entsprechen. Mit der Zertifizierung nach ISO 14064-1 verpflichtet sich KIEFEL den jährlichen CO2-Ausstoßes ordnungsgemäß zu erfassen. Corporate

Carbon Footprint als Basis für "klimaneutrales Unternehmen"
Darüber hinaus stellt der Corporate Carbon Footprint die Grundlage zur Zertifizierung als "Klimaneutrales Unternehmen" dar und ermöglicht die Teilnahme an internationalen Initiativen zur Veröffentlichung und Erfassung der CO2-Emissionen. "Wir nehmen bei KIEFEL unsere Verantwortung wahr. Wir gehen aber auch davon aus, dass der Carbon Footprint, besser gesagt der CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens, zukünftig einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Produktvermarktung haben wird und KIEFEL als Vorreiter einen klaren, wenn auch begrenzten, Wettbewerbsvorteil verschafft", so Peter Eisl, CFO der KIEFEL GmbH.

"Es ist unser Ziel, eine jährliche Senkung des CO2-Ausstoßes zu erreichen. Durch die nun mögliche Identifizierung soll eine Reduzierung von Emissions-Hot-Spots umgesetzt werden. Mit der Berechnung des Corporate Carbon Footprints am Standort Freilassing wurde der Status quo festgehalten, mögliche Potentiale für zur Emissions- und Energieeinsatzsenkung sind identifiziert", fasst Eisl zusammen.

Schwerpunkt sei ein Rückgang der Emissionen im Bereich der Wärmebereitstellung durch Heizöl. Eine verbesserte Wärmedämmung der Gebäudehüllen soll dabei helfen. Die Erneuerung von Produktionsmitteln und ein durchdachtes Beleuchtungskonzept beinhalten ebenfalls ein interessantes Potential zur Senkung des Energieverbrauchs. Weiter einfach zu realisierende Ansätze zum Abbau der Treibhausemissionen sieht das Unternehmen u.a. in der Förderung einer spritsparenden Fahrweise, eventuell einer Verringerung der Flugreisen aber auch in einem Screening des Marktes nach emissionsgünstigeren Anbietern für Strom.