15.10.2013

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Kistler: Neue Features im Prozessüberwachungssystem CoMo Injection

Mit verbesserter Funktionalität und neuen Features wartet die aktuelle Firmware V2.4 für das Prozessüberwachungssystem CoMo Injection von Kistler auf. Zahlreiche Verbesserungen führen laut Anbieter jetzt noch schneller zur Null-Fehler-Produktion beim Spritzgiessen.

Bei Werkzeugwechseln vereinfacht und beschleunigt die automatische Werkzeugerkennung im CoMo Injection jetzt das Anschliessen und Einrichten durch automatisches Laden der Werkzeugdaten. Anschlussfehler werden detektiert und können somit rechtzeitig behoben werden. Deutlich vereinfacht hat Kistler die gemeinsame Bearbeitung einheitlicher Bewertungselemente zur Überwachung des Werkzeuginnendrucks an Mehrfachwerkzeugen. Bewertungselemente desselben Typs (z.B. Maximum) können kanalübergreifend erzeugt und im Nachhinein gleichzeitig bearbeitet werden.

Die automatische Heisskanalbalancierung Multiflow im CoMo Injection steuert die Düsentemperaturen im "Smooth-Control"-Modus optional in noch kleineren Intervallen. Diese Verbesserung steigert die Regelgenauigkeit beim Spritzgiessen solcher Kunststoffe, deren Viskosität sich mit der Temperatur besonders stark verändert. Von diesen Verbesserungen können vor allem Betreiber von Mehrkavitätenwerkzeugen für thermoplastische Elastomere und andere temperatursensible Kunststoffe profitieren. Einzelne Schwankungen des Prozesses werden laut Anbieter sicher detektiert und ihr Einfluss auf die Regelung eliminiert. Dazu verfügt MultiFlow jetzt auch über eine Anfahrautomatik, die sowohl beim Produktionsstart als auch nach Produktionsunterbrechungen automatisch aktiv wird.

Die Ausgänge des CoMo Injection zur Ansteuerung von Ausschussweichen oder Entnahmerobotern lassen sich demzufolge jetzt wesentlich leichter per "One-Touch"-Check testen. Dies steigere die Funktionssicherheit bei der Separation von Ausschuss und sorge gleichzeitig für eine Erhöhung des Bedienkomforts. Das neue Release ermöglicht demzufolge auch ein netzwerkbasiertes Datenmanagement zur Erleichterung des Datenhandlings.

Als industrielles Prozessüberwachungssystem ist der CoMo Injection serienmässig mit Steckern für die Mehrkanalkabeltechnik ausgestattet. In der Praxis kann es jedoch zu der Situation kommen, dass er Einsatz von Sensorik zu Versuchszwecken eine höhere Variabilität hinsichtlich der Anschlüsse fordert. Diese Variabilität kann CoMo Injection mit den Modulen des neuen Lab Conversion Kit ("LabKit") jetzt bieten. So lassen sich auch Einzelsensoren direkt anschliessen und beliebig austauschen. Es sind Module erhältlich für einzelne Ladungs- und Spannungssignale sowie mit integrierten Verstärkern für Thermoelemente Typ K oder J. Die einfache Montage bzw. Demontage der Module ermöglicht dem Anwender den Wechsel zwischen den Vorteilen der Mehrkanal-Kabeltechnik und der Flexibilität von Einzelanschlüssen. Wegen seiner modularen Bauweise lässt sich das CoMo LabKit auf das Einsatzfeld des Kunden anpassen und bei Bedarf jederzeit ergänzen.

Weitere Informationen: www.kistler.com

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 10, Stand F04

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