23.09.2010

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Kistler: Neuer Druck-Temperatur-Kombisensor mit nur 1 mm Frontdurchmesser fürs Spritzgiessen

Kistler präsentiert zur K 2010 erstmals einen komplett neu entwickelten Druck-Temperatur-Kombisensor Typ 6188A…, der nach Angaben des Unternehmens mit einem Frontdurchmesser von nur 1 mm einen weiteren Meilenstein der Miniaturisierung von Sensorik für die Qualitätssicherung beim Spritzgiessen von Kunststoffen darstellt. Der Kombisensor misst den Werkzeuginnendruck und die Kontakttemperatur an derselben Stelle im Spritzgiesswerkzeug.

Wie bei den Druck-Temperatur-Kombisensoren Typ 6189A… mit 2,5 mm und Typ 6190CA… mit 4 mm Frontdurchmesser werden auch beim neuen Typ 6188A... die Drähte des Thermoelements Typ K durch die Druckmesselemente direkt an die Front des Sensors geführt. Dort bestimmen sie die unmittelbare Kontakttemperatur zur Schmelze und sprechen schnellstmöglich auf Temperaturänderungen an, so Kistler weiter.

Als Zielanwendungen für den Kombisensor werden vor allem die Medizin-, Elektro- und Präzisionstechnik genannt. Hierdurch soll Spritzgiessern neue Möglichkeiten zur Prozessüberwachung und Qualitätssicherung erschlossen werden. Mit der Dokumentation von Werkzeuginnendruck und Kontakttemperatur sollen Endabnehmer von spritzgegossenen Produkten aus Kunststoff verlässliche Aussagen erhalten über die Stabilität des Herstellprozesses und die Qualität der gelieferten Produkte.

Kistler präsentiert sein Produktportfolio für Kunststoffverarbeiter, Werkzeugmacher und Kunststoffmaschinenbauer am eigenen Stand, wo u.a. die werkzeuginnendruckbasierte Qualitätssicherung beim Spritzgiessen eines medizintechnischen Formteiles demonstriert wird.

Darüber hinaus präsentiert Kistler seine Sensoren und Systeme an weiteren neun laufenden Spritzgiessmaschinen auf Ständen von Partnerunternehmen in den Hallen 10, 11, 13, 14, 15 und 16. Das Einsatzspektrum reicht von der Entwicklung neuer Verarbeitungsverfahren über die Optimierung von Spritzgiessprozessen bis zur Qualitätssicherung und Prozessregelung in der Serienproduktion.

Hintergrund: Qualitätssicherung mit dem Werkzeuginnendruck
Der Werkzeuginnendruckverlauf beim Spritzgiessen gilt als Fingerabdruck der Formteilbildung. Er ist die aussagekräftigste Grösse zur Beurteilung der Formteilqualität. Abweichungen vom optimalen Verlauf sind klare Zeichen für Prozessschwankungen, die zu Formteilfehlern führen - seien es unvollständige Formfüllung, Überspritzen oder massliche Abweichungen, erläutert Kistler den Hintergrund.

Weitere Informationen: www.kistler.com

K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 10, Stand F04