13.12.2011

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

Kleben – Einführung in eine Hochtechnologie

Das FWU Institut für Film und Bild veröffentlicht im Dezember 2011 in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM sowie dem Industrieverband Klebstoffe e.V. Unterrichtsmaterialien zu den Grundlagen des Klebens. Die Verzahnung von wissenschaftlicher Expertise, medienpädagogischem Know-how sowie industrieller Perspektive bildet die Basis der didaktischen DVD.

Die Fügetechnik Kleben hat ihren festen Platz in den Lehrplänen aller Schulen. In den berufsbildenden Schulen ist sie grundlegender Inhalt wichtiger Ausbildungsberufe, wie etwa dem Fluggeräte- oder Industriemechaniker. Geklebt werden inzwischen auch großflächige Elemente wie Rotorblätter von Windenergieanlagen, Auto- oder Flugzeugbauteile. Was nicht nur in diesen Dimensionen mit höchsten Sicherheitsanforderungen, sondern auch bei Kleinstbauteilen, z.B. in der Elektronik, verlässlich funktionieren muss, beruht im Kern dennoch auf immer ähnlichen Wirkprinzipien. Und genau hier setzt die Arbeit der Schulen an.

Klärung grundlegender Fragen
Warum klebt ein Klebstoff? Wie funktionieren Adhäsion und Kohäsion? Was passiert bei den physikalisch abbindenden bzw. den chemisch härtenden Klebstoffen? Diese grundlegenden Fragen werden am Anfang jeder schulischen Beschäftigung mit der Fügetechnik Kleben stehen. Die Neuproduktion des FWU Institut für Film und Bild, die in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM sowie dem Industrieverband Klebstoffe e.V. erstellt wurde, geht diesen Fragen nach und erleichtert den Einstieg in die Thematik Kleben.

Expertise und neuster Forschungsstand
Filmclips und Animationen erklären anschaulich und präzise die zugrunde liegenden physikalischen sowie chemischen Prozesse. Gedreht wurde in den Laboratorien des Fraunhofer IFAM: Bestes Laborequipment, neuster Forschungsstand sowie ausgewiesene Klebtechnik-Experten standen zur Verfügung. Eigens für die Produktion angefertigte Animationen zeigen zur besseren Verständlichkeit alle von außen nicht sichtbaren Wirkprozesse.

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