11.04.2011

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Koch-Technik: Kunststoffpionier Werner Koch feiert 70. Geburtstag

Im März 2011 beging Prof. Dr. h.c. Werner Koch, Seniorchef und geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Unternehmens, seinen 70. Geburtstag.

1974 gründete Werner Koch das unter der Marke Koch-Technik bekannte Unternehmen und baute es zu einem führenden Hersteller von Peripherietechnik für die Kunststoff verarbeitende Industrie aus. Erfolgreich wurde Werner Koch mit der Einführung der Peripherietechnik für die Kunststoffverarbeitung. So entwickelte er nach Angaben des Unternehmens das weltweit erste vollautomatische Einfärbe- und Dosiergerät. Mit diesem Gerät sei es möglich gewesen, das Kunststoffmaterial direkt auf der Verarbeitungsmaschine einzufärben.

Werner Koch, gebürtig aus Westpreußen, hat nach einer Lehre zum Feinmechaniker und Berufspraxis in der Konstruktion ein berufsbegleitendes Studium für Technik absolviert, bevor er im baden-württembergischen Ispringen sein eigenes Unternehmen gründete. Heute beschäftigt die Werner Koch Maschinentechnik GmbH über 150 Mitarbeiter. Neben Peripheriegeräten der Marke Koch-Technik werden in den Werken Ispringen und Göbrichen auch Granulattrockner der kürzlich aus einer Insolvenz übernommenen Marke FASTI gefertigt. Das Unternehmensnetzwerk umfasst mehrere internationale Niederlassungen und ein vierzig Länder umfassendes Vertriebsnetz. Die Unternehmensführung teilt Werner Koch sich heute mit seinem Sohn Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Carsten Koch.

Für seine Kompetenz und sein unternehmerisches Engagement wurde Werner Koch mehrfach ausgezeichnet. 2006 erhielt er von der renommierten russischen Universität für Technik "Technological Institute" in St. Petersburg den Professorentitel. 2008 wurde ihm der Ehrendoktor verliehen.