25.08.2015

Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg

Kongress der führenden Produktionstechniker

Am 7. und 8. September 2015 findet die Jahrestagung der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) an der Helmut-Schmidt-Universität statt. Es geht vor allem um Neuerungen bei Werkzeugmaschinen und Organisation, um Umformen und Montage, Füge- und Trennverfahren. Während des Kongresses wird die Otto-Kienzle-Gedenkmünze verliehen, mit der jüngere promovierte Ingenieure für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Fertigungstechnik ausgezeichnet werden. Dr.-Ing. Steven Peters vom Karlsruher Institut für Technologie erhält den Preis.

Die WGP ist ein Zusammenschluss führender deutscher Professuren der Produktionstechnik. Ihr gehören derzeit 60 Professoren und 36 Institute mit über 1.300 Wissenschaftlern an 18 Standorten an. Ihre Aufgabe ist die Förderung und Entwicklung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Dabei vertritt sie deren Belange im wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Raum Deutschlands.

Das Laboratorium Fertigungstechnik unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jens P. Wulfsberg organisiert den diesjährigen Kongress, der zum ersten Mal in Hamburg stattfindet. Neu ist auch, dass der Kongress für Teilnehmer aus der der Industrie geöffnet ist. Für größtmögliche Synergieeffekte wurden hierzu das Medizintechnik- und das Luftfahrtcluster Hamburg eingebunden, für die praxisnahe Forschungsergebnisse mit Branchenrelevanz von besonderem Interesse sind. Dadurch sollen sich neue Möglichkeiten der direkten Kommunikation zwischen Industrie und Forschung ergeben. Zusätzlich wird ein „Dating Service“ zur Verfügung gestellt, um einen einfachen und schnellen Kontakt zwischen diese Gruppen zu ermöglichen.

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