Industrie 4.0 auf der K 2016

Der Kountdown läuft!

Der VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen und seine Mitgliedsunternehmen haben sich für die K 2016 ein Ziel gesetzt: Sie wollen Industrie 4.0 an konkreten Beispielen aus der Praxis erlebbar machen. Sie wollen der Branche zeigen, welche Industrie 4.0 Technologien im Kunststoff- und Gummimaschinenbau bereits heute erfolgreich eingesetzt werden und welche Vorteile ihre Kunden davon haben.

Mit den Magazin-Sendungen der Serie „K 2016: Der Kountdown läuft!“ geben sie in den kommenden Monaten bis zur K einen kleinen Ausblick auf das, was sie auf der K 2016 zeigen werden.

Bei ARBURG wird die Vision vom cyberphysischen Produktionssystem zur Wirklichkeit: Produktionseffizienz durch Industrie 4.0

Das Unternehmen stellt Spritzgießmaschinen und Robotersysteme und ein System zur additiven Fertigung her. Komplexe Turnkey-Lösungen werden im Zusammenspiel mit den Kunden entwickelt. Das Ziel hierbei ist, die Produktionseffizienz der Kunden immer weiter zu steigern. Das wird unter anderem durch Industrie 4.0-Bausteine realisiert. Hier geht es schon lange nicht mehr nur um das reine Spritzgießen; vor- und nachgelagerte Prozesse erlauben flexible Anpassungsfähigkeit an das zu fertigende Produkt.

Reifenhäuser: Mit Volldampf in die digitale Zukunft – Produktivität und Effizienz steigern mit der Digital Business Platform

Der Hersteller von Extrudern und Extrusionsanlagen verbindet traditionellen Maschinenbau mit hochmodernen Lösungen zu Industrie 4.0. Die Ausrichtung auf die intelligente Vernetzung und Digitalisierung der Fertigungsprozesse ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, der Kundennutzen zentrales Leitbild.

KraussMaffei Gruppe: Vernetzte Fertigung mit Plastics 4.0 heißt Qualität steigern und Produktionskosten senken

Für den Hersteller von Spritzgießanlagen, Systemen für die Reaktionstechnik und Extrusionstechnik steht bei Industrie 4.0 der Nutzen für den Kunststoffverarbeiter ganz klar im Vordergrund. Vernetzungslösungen bietet die KraussMaffei Gruppe mit ihren Marken KraussMaffei, KraussMaffei Berstorff und Netstal unter dem Namen Plastics 4.0 an. Die Lösungen helfen unter anderem, Produktionskosten zu senken und eine hohe Qualität im Produktionsprozess zu sichern.

ENGEL: Die smart factory wird Realität – inject 4.0 schafft mehr Effizienz, Produktivität, Verfügbarkeit, Flexibilität und Qualität.

Der Spritzgießmaschinenbauer und Systemexperte entwickelt mit seinem Programm inject 4.0 intelligente Lösungen für die Vernetzung von Produktionssystemen, die systematische Nutzung von Maschinendaten und den Einsatz dezentraler, intelligenter Assistenzsysteme. Leitbild ist – ganz im Sinne von Industrie 4.0 – die smart factory, das Ziel, durch vernetzte, sich selbst optimierende Fertigungsprozesse zusätzlichen Mehrwert für Kunden zu schaffen.

EREMA: Vernetzung schafft Mehrwert – mit CAREFORMANCE zu mehr Effizienz und stabiler Qualität beim Kunststoffrecycling

Kunststoffrecycling muss als Geschäftsmodell funktionieren. Hier greifen dieselben Kriterien wie bei Neuware: Es geht um Effizienz bei der Granulatherstellung, um Kosten und Qualität. EREMA, Hersteller von Kunststoffrecycling-Systemen und Granulieranlagen, begleitet seine Kunden in eine neue Recycling-Ära mit seinem CAREFORMANCE-Paket.

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Windmöller & Hölscher

Der Spezialist für Maschinen und Systeme zur Herstellung und Verarbeitung flexibler Verpackungsmaterialien nutzt mit dem unternehmenseigenen Leitmotiv Packaging 4.0 das Potential der Digitalisierung für die Prozessoptimierung. Die Kurzformel für Packaging 4.0 lautet: intelligente Maschinen, integrierte Prozesse, intuitive Handhabung.

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Sumitomo (SHI) Demag

Für den Spritzgießmaschinenhersteller stehen elektrische Maschinentechnologie und Schnelllaufapplikationen im Fokus. Zur K 2016 zeigt das Unternehmen unter dem Motto Electrified 4.0 Vernetzungslösungen rund um die Spritzgießmaschine. Ein sehr interessanter Ansatz für den Kunden hierbei ist, dass Sumitomo (SHI) Demag nicht nur Neumaschinen mit Lösungen für Industrie 4.0 ausstattet, sondern auch Nachrüstlösungen für bereits produzierende Anlagen anbietet. So wird die Produktionseffizienz über die gesamte Lebensdauer einer Maschine gewährleistet.

 

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Coperion in Stuttgart

Das Unternehmen liefert Anlagen für die Aufbereitungstechnik und die Handhabung von Schüttgütern. Es deckt mit seinen Compoundiersystemen, Dosiersystemen und Schüttgutanlagen die komplette Prozesskette ab.

„Wir kommen aus dem klassischen Maschinenbau. Unser Know-how in der Fertigungstechnik und der Verfahrenstechnik ist nach wie vor die notwendige Basis, wenn es darum geht, robuste und zuverlässige Technologie herzustellen. Optimalen Nutzen erreichen wir jedoch erst durch die Vernetzung der Einzelkomponenten im Anlagenbau. Mit intelligenter Steuerungstechnik werden die einzelnen Prozessdaten analysiert, und der Fertigungsprozess kann kontinuierlich optimiert werden. Damit schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden“, so Peter von Hoffmann, Head of Business Unit Engineering Plastics & Special Applications.

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Wittmann Battenfeld

Als Hersteller von Spritzgießmaschinen, Automatisierungstechnik, Robotern und Peripheriegeräten sieht sich das Unternehmen als Gesamtanbieter für den Spritzgießbetrieb. Über Wittmann 4.0 werden die auf der Windows(Trademark)-Plattform laufenden Steuerungen der Spritzgießmaschine und Geräte einer Produktionszelle optimal aufeinander abgestimmt und gebündelt in die Industrie 4.0 Welt integriert. Ergebnis: mehr Effizienz, sichere Kommunikation und niedrigere Kosten.

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Schäummaschinenhersteller Kurtz

Industrie 4.0 spielt auch bei Kurtz eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, auch in Zukunft weltweit wettbewerbsfähig zu sein. „Unsere Kunden wollen individuell auf ihre Bedürfnisse optimal zugeschnittene Produktionsprozesse. Das bedeutet kundenspezifische Maschinen, schließt die Vernetzung der Produktion mit ein, auch über Standortgrenzen hinweg.

Darüber hinaus verändert Industrie 4.0 aber auch unsere eigenen Geschäftsmodelle und die Produktionsorganisation bei uns im Unternehmen“, ist Uwe Rothaug, Managing Director, überzeugt.

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Herrmann Ultraschall

Für die aktuelle Folge war Guido Marschall von Plas.TV zu Besuch bei der Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG in Karlsbad.

Zentrales Thema war hier, die digitale Vernetzbarkeit von Ultraschallgeneratoren auf einfache Weise zu erklären.

Wie der neue Ultraschallgenerator aussieht und was er im Industrie 4.0 Kontext Neues kann, zeigt das Unternehmen erst auf der K 2016; für den Film wurde aber schon ein bisschen am Schleier gelüpft…

Industrie 4.0 auf der K 2016: Zu Besuch bei Kautex Maschinenbau

Für den ersten Film der Reihe war Guido Marschall von Plas.TV zu Besuch bei der Kautex Maschinenbau GmbH in Bonn. Das Unternehmen setzt bei der Schulung von Mitarbeitern und Kunden auf Industrie 4.0.