20/06/2013

Universität Duisburg-Essen

Kraft-Wärme-Koppliung und erneuerbare Energien

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) könnte neben den erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle im Klimaschutz spielen, da man mit ihr gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen kann. Um die Zukunft dieser hocheffizienten Technologie, aber auch um technische und wirtschaftliche Konzepte geht es beim 11. Duisburger KWK-Symposium am 25. Juni an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Auf dieser Plattform tauschen sich regelmäßig die bundesweit relevanten KWK-Akteure aus und informieren über neueste Entwicklungen. Erwartet werden führende Vertreter aus Wissenschaft, Ministerien, Kommunen und Fachverbänden. Veranstalter sind der Lehrstuhl für Energietechnik gemeinsam mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung.

Tagungsleiter Othmar Verheyen: „Gerade Nordrhein-Westfalen hat die Bedeutung von KWK erkannt und fördert diese zukunftsweisende Technologie mit 250 Mio. Euro. Unterstützt werden u.a. Klein-KWK oder auch Kommunen, die diese Technologie einführen möchten. Außerdem wird ein Fernwärmeverbund im Ruhrgebiet vorbereitet.“ Der Energieexperte der UDE ist einer der Mitbegründer des KWK-Bundesverbands, der seinen Sitz in Duisburg und seine Geschäftsstelle in Berlin hat.

Ob KWK-Anlagen künftig zur Versorgungssicherheit beitragen werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, so Verheyen. Dazu zählen nicht nur wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen, sondern auch das zu erwartende Strommarktdesign. Klar ist, so Verheyen, dass KWK-Konzepte heute anders umgesetzt werden müssen als früher, wo vor allem auf sehr lange Jahreslaufzeiten abgehoben wurde.

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