09.08.2013

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Kraiburg TPE: Premiere bei Energiezertifizierung nach ISO 50001

Mit der freiwilligen Zertifizierung nach der internationalen Energienorm ISO 50001 hat Kraiburg TPE ein Ziel auf dem Weg zum systematischen Energiemanagement erreicht: Das Unternehmen sei nun in der Lage, seine wichtigsten Energieflüsse zu erfassen und zu optimieren. Erste Erfolge sind demnach bereits sichtbar: In Eigenleistung wurden an den Kühlwasserpumpen druckgesteuerte Drehzahlregelungen nachgerüstet. Diese gewährleisten eine Anpassung der Leistung an den jeweiligen Kühlwasserbedarf und reduzieren den Stromverbrauch um jährlich etwa 100 MWh.

Ein internes Energieteam soll weitere Energie-Optimierungspotentiale ermitteln und Effizienz-Maßnahmen umsetzen. Ein neues, automatisches Energiedaten-Erfassungssystem ist hierfür ein wichtiges Hilfsmittel. Stichtagsgenaue Auswertungen von Energie-Verbrauchsdaten ermöglichen die detaillierte Analyse und Bewertung von Optimierungsmaßnahmen. Aktuell wird am Standort in Waldkraiburg eine neue Lagerhalle gebaut, die mit der Abwärme der Extruderanlagen beheizt wird. Für die Zukunft sind Ziele wie die kontinuierliche Steigerung der Gesamt-Energieeffizienz, die Senkung des Gasverbrauchs durch weitere Nutzung der Anlagen-Abwärme sowie die Senkung der elektrischen Spitzenlast vorgegeben. Die stichtagsgenaue Auswertung für die Gas- und Wasserverbräuche soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Zertifizierungen nach der internationalen Umweltmanagementnorm EN ISO 14001:2008 und entsprechend der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 liegen bereits vor. Die ISO 50001 gilt aktuell für den Standort in Deutschland. Die Zertifizierung soll in den nächsten Jahren auf die Produktionsstätten in den USA und im Raum Asien/Pazifik ausgeweitet werden.

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