18.11.2011

www.gupta-verlag.de/polyurethane

KraussMaffei erhält Großauftrag von BMW

[image_0]"Wir sind sehr erfreut über den Auftrag von BMW. Wir sehen diesen als Anerkennung für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und unsere Kompetenz als innovativer System- und Lösungspartner für die Automobilindustrie", erläutert Frank Peters, Geschäftsführer Reaktionstechnik bei KraussMaffei. Auf den Maschinen werden unter anderem Bauteile aus Thermoplasten und Reaktivharzen im Exterieur und Interieur sowie für tragende Strukturen produziert und nachbearbeitet. Auf insgesamt neun HD-RTM-Anlagen (Hochdruck Resin-Transfer Moulding Anlagen) werden in den Werken von BMW in Landshut und Leipzig Teile für den Fahrzeugrohbau gefertigt. Die Anlagen zeichnen sich laut KraussMaffei insbesondere durch konstante und reproduzierbare Prozessführung sowie durch hohe Fülldrücke zur optimalen Faserbenetzung aus. Die selbstreinigenden Mischköpfe benötigen keinerlei Reinigungszyklen und ermöglichen einen hoch automatisierten Herstellprozess mit Potenzial zur Senkung der Zykluszeit. Die Nachbearbeitung der Bauteile erfolgt mittels Beschnittlösungen von KraussMaffei. Auch die Anlage zur Materialversorgung ist Bestandteil des Auftrags.[image_1_right] Im Zuge des Auftrags erhält das BMW-Werk in Wackersdorf eine weitere große Spritzgießmaschine vom Typ MX 4000-24500 zur Herstellung von stabilen Formträgern für die Instrumententafel der 1er- und 3er-Serie im so genannten Spritzgieß-Integralschaum-Verfahren. Dabei entstehen Bauteile mit kompakter Außenhaut und einer Schaumstruktur im Inneren. Zwei integrierte Industrieroboter von KraussMaffei übernehmen die erforderlichen Montage- und Nachfolgeschritte. Im BMW-Werk in Leipzig werden zwei 4000 t Doppelwendeplattenmaschinen vom Typ MX 4000-17200/12000/750 WL Bauteile mit Außenhaut und Unterstruktur aus Thermoplasten produzieren. Hierbei werden die Außenhaut und die Unterstruktur jeweils zuerst separat gespritzt, mit dem Drehen der beiden Wendeplatten zusammengeführt und mit einer dritten Kunststoffkomponente materialschlüssig verbunden. Bei jeder Werkzeugöffnung entsteht somit ein einsatzfertiges Bauteil. Die Maschine ist mit zwei Industrierobotern vom Typ IR komplett automatisiert. Für ein energieeffizientes Management des Wärmehaushalts des Werkzeugs kommt eine intelligente Werkzeugtemperierung mit Impulskühlung zum Einsatz.

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