18/10/2010

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Krelus: Infrarot-Strahler in der Produktion können die Kosten senken

Infrarot-Strahler (IR) können in verschiedenen kunststofftechnischen Verfahren innovative Lösungen bieten. Von Thermoformanlagen über Prägekalander und Kaschiermaschinen bis zu Vortrocknungs- und Erwärmungsanlagen reicht das Spektrum - und darüber hinaus.

IR-Strahlung gelangt direkt, also ohne Glas oder Keramik von der Strahlungsquelle zum Produkt. Das spezielle System der Strahler vermindert effizient den Wärmeverlust zur Rückseite der Geräte. Deshalb benötigen sie auch keine Kühlung. Diese schnell reagierenden mittelwelligen IR-Strahler erlauben eine genaue Temperaturführung und Regelung auf der erwärmten Produktoberfläche. Wegen der kurzen Reaktionszeit können die Krelius-Geräte auch bei kurzen Produktionsunterbrechungen ausgeschaltet werden. Größter Vorteil sei jedoch die optimierte Abstrahlung der Infrarot-Energie im echten Mittelwellen-Bereich von etwa 3 µm. Die weitaus meisten Materialien absorbieren die IR-Energie in diesem Wellenlängenbereich besonders gut. In der Summe bieten diese Eigenschaften also einige Potenziale zur Kostensenkung.

Neben den bisherigen Maßanfertigungen bis 8000 Millimeter Länge stehen die Strahler nun auch in standardisierten Modulen von 248 x 248 mm, 123 x 496 mm, 123 x 248 mm und 78 x 396 mm zur Verfügung. Sie erlauben individuell geregelte Zonen in jeder gewünschten Größe eines IR-Heizfeldes. Speziell geeignet sind die Module für Thermoformanlagen und an laufenden Produktbahnen zur Erreichung von genauen Temperaturprofilen über die volle Breite.

Weitere Informationen: www.krelus.ch

K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 3, Stand E34