29.07.2013

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Krones: Nach gutem zweiten Quartal wird Ergebnisziel für 2013 erhöht

Der Hersteller von Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik Krones hat im zweiten Quartal 2013 sein Wachstum beschleunigt. Von April bis Juni 2013 stieg der Umsatz des Unternehmens um 8,3 % auf 694,1 Millionen Euro. Ein Grund für das starke Wachstum sei die gute Position auf den "Emerging Markets". Im ersten Halbjahr 2013 kletterte der Umsatz insgesamt um 6,8 % auf 1.377,5 Mio. Euro. Die höchsten Steigerungsraten erzielte Krones in den Regionen Westeuropa, Mittlerer Osten/Afrika und Asien/Pazifik.

Der Auftragseingang verbesserte sich von Januar bis Juni 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 % auf 1.382,8 Mio. Euro. Die größten Zuwächse bei den Bestellungen wurden in Asien sowie in Afrika/Mittlerer Osten erreicht. In der Vertriebsregion USA stabilisiert sich die Nachfrage.

Zum 30. Juni 2013 betrug der Auftragsbestand des Unternehmens 1.004,6 Mio. Euro (Vorjahr: 980,4 Mio. Euro). Das Auftragspolster sei eine solide Basis, um die Fertigungskapazitäten im Rest des Geschäftsjahres 2013 gleichmäßig auszulasten.

Im ersten Halbjahr 2013 erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 79,7 Mio. Euro (plus 24,5 %). Die EBT­Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich im Berichtszeitraum von 5,0 % im Vorjahr auf 5,8 %. Die Maßnahmen, mit denen Krones im Rahmen des Value­Programms die Effizienz erhöht, haben nach Unternehmensangaben zum Margenanstieg beigetragen. Die Preisqualität sei wie erwartet insgesamt unbefriedigend.

Das Ergebnis nach Steuern legte im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 25,8 % auf 55,6 Mio. Euro zu. Damit erhöhte sich das Ergebnis je Aktie von 1,47 Euro im Vorjahr auf 1,81 Euro. Den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, verbesserte Krones im ersten Halbjahr 2013 auf 15,6 % (Vorjahr: 13,2 %). Weiterhin sehr solide sei die Finanz- und Kapitalstruktur des Unternehmens. Die Eigenkapitalquote lag Ende des ersten Halbjahres bei 43,5 % (31. Dezember 2012: 37,8 %). Krones hatte Ende Juni keine Bankverbindlichkeiten und verfügte über eine Nettoliquidität von 128,6 Millionen. Euro.

Aufgrund der ersten Erfolge der eingeleiteten Value-Maßnahmen liege die Ertragskraft leicht über Plan. Deshalb erhöht der Vorstand für das Gesamtjahr 2013 seine Prognose für die EBT-Marge auf 5,8 bis 6,0 % (bisher: mehr als 5,5 %). Aufgrund der weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten behält das Unternehmen die Prognose von einem Umsatzwachstum für 2013 um 4 % bei. Beim Preisniveau rechnet Krones nicht mit positiven Effekten.

Gemäß den Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute dürften sich 2014 die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern. Unter diesen Voraussetzungen rechnet Krones aus heutiger Sicht damit, 2014 die wesentlichen Kennzahlen erneut zu steigern. (Quelle: alle Daten Krones)

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