28.04.2010

www.plasticker.de

KuVBB: Mitgliederversammlung des neuen Verbandes erörtert Ziele & Maßnahmen für 2010

Ende März fand im brandenburgischen Senftenberg die erste Mitgliederversammlung des im August 2009 neugegründeten Netzwerkes Kunststoff-Verbund Brandenburg Berlin (siehe plasticker-News vom 14.1.2010) statt.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Hubert Lerche stellte in seinem Arbeitsbericht die bisher erreichten Ergebnisse vor, unter anderem sei der Verband inzwischen auf 17 Mitglieder gewachsen. Anschliessend diskutierte die Mitgliederversammlung über die Ziele und Maßnahmen des Verbandes in 2010. Folgende Arbeitsschwerpunkte stehen an:

1.) Durchführung von zwei Fachtagungen
• die 2. Duromertagung in Wildau wurde bereits am 11. März durchgeführt.
• das 10. Kunststoffkolloquium soll am 8./9. September in Schwarzheide stattfinden.

2.) Erarbeitung eines Konzeptes zur Fachkräftesicherung
Das Vorstandsmitglied Rainer Erbisch (TÜV Rheinland Akademie) erläuterte erste Vorstellungen zu einem solchen Konzept und es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die dieses wichtige Thema weiter bearbeiten soll.

3.) Weiterer Ausbau der Kooperationsbeziehungen zu den Kunststoffnetzwerken unserer Nachbarländer. Bislang gibt es bereits mit mehreren Netzwerken bzw. Organisationen Absprachen und Kooperationen, so z.B. mit der
Branchentransferstelle Chemie/Kunststoffe in Potsdam, dem Polykum (Sachsen-Anhalt), dem Polymermat (Thüringen), dem Polysax Bildungszentrum Kunststoffe in Bautzen und mit dem Cluster Chemie/Kunststoffe. Die Netzwerksarbeit im Verbund über die Berlin-Brandenburger Landesgrenzen hinaus soll die Aktivitäten des KuVBB stärken und bündeln.

4.) Zukünftig noch effizientere und flächendeckendere Verbandsarbeit unter Einbindung aller. Dabei sind für den Verband vor allem folgende Themen von Bedeutung:
• Die regionale Präsenz des KuVBB für die Information in der Breite; dazu sollen an wichtigen Branchen-Standorten wie Potsdam, Wildau, Schwarzheide oder Berlin aktive Mitglieder als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung, Schulen vor Ort fungieren.
• Die Beeinflussung der kommunalen Politik für die wirtschaftlichen Belange der Branchen-Unternehmen.
• Die Werbung von neuen Mitgliedern; das Potential und das längerfristige Ziel sieht Lerche in beiden Ländern inklusive Mecklenburg-Vorpommern bei 50 bis 60 Mitgliedern.
• Der Kontaktaufbau zu Schulen, um bereits in der frühberuflichen Orientierung für unsere Branche zu werben.
• Die Unterstützung der Mitglieder bei Projekten.

Die nächste Mitgliederversammlung ist bereits für das vierte Quartal 2010 geplant.

Über den KuVBB
Der KuVBB ist ein Verband für die Branche Kunststoffe – Chemie – Biopolymere in den Ländern Brandenburg und Berlin. Nach eigenen Angaben verfolgt er den Zweck, auf den Gebieten der Erzeugung, Verarbeitung und Anwendung von synthetischen wie biobasierten Kunststoffen:
• die Kooperation von Forschung, Entwicklung und Wirtschaft mit einem wechselseitigen Wissenstransfer zu unterstützen sowie das Wissen dieser Branche zu verbreitern,
• den Nachwuchs für diese Branche namentlich in den Schulen sowie in der Facharbeiter- und Hochschulausbildung zu fördern, und
• eine geeignete Außendarstellung für diese Branche zu betreiben, einschließlich der Unterhaltung von Kontakten zu anderen Gremien, Verbänden und Netzwerken.

Weitere Informationen: www.kuvbb.de