04.02.2011

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KuZ Leipzig: Kunststofftechnik im Makro- und Mikrobereich zur Z 2011

Unter dem Motto "Ihr kompetenter Dienstleister in der Kunststofftechnik" will sich das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KuZ) diesmal auf der Z 2011 präsentieren. Das umfangreiche Dienstleistungsangebot welches das KuZ auf der Messe will, basiert auf den langjähriger Erfahrungen des Leipziger Zentrums in den Technologien Spritz- sowie Mikrospritzgießen, Extrudieren, PUR-Verarbeitung, Heißprägen, Thermoformen, Compoundieren und Schweißen von Kunststoffen.

Mehrkomponenten-Technik für Funktionsbauteile im Auto
Bei Kunststoffteilen für den Automobilbau legt das KuZ den Fokus vor allem auf die Mehrkomponententechnik. Die 2010 neu geschaffene Technologieplattform für die Verfahrenskombination aus Spritzgießen und PUR-Reaktionstechnik soll besonders für Funktionsbauteile des Fahrzeuginnenraums mit hohen Anforderungen interessant sein. Eine Vielzahl von Lösungen, die unter funktionellen oder optisch-ästhetischen Gesichtspunkten interessanten sein können, werden dadurch ermöglicht.

Eine andere, am KuZ entwickelte Verfahrenskombination vereint das RotoMoulding (Rotationsguss) und das Reaction Injection Moulding (RIM). Hierbei entstehen hochwertige PUR-Formteile ohne störende Trennnähte im Sicht- und Funktionsbereich der Oberfläche.

Neues Prüfsystem und Montagelösung für die Mikrotechnik
Im Bereich der Mikrotechnik stellt das KuZ zwei Neuentwicklungen vor, welche zusammen mit Projektpartnern realisiert wurden: So erregte auf der K 2010 in Düsseldorf eine Entwicklung auf Basis der Mikrospritzgießmaschine formicaPlast-2K nach eigenen Angaben große Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um eine modular aufgebaute Automatisierungs- und Montagelösung für die Herstellung kostengünstiger und losgrößenflexibler mikrooptischer Systeme aus Kunststoff. Aufbauend auf dem Schussgewicht-optimierten 2K-Mikrospritzgussverfahren integriert die Produktionsanlage Nachfolgeschritte wie Montage, Handhabung, Logistik sowie In-Line Mess- und Prüfverfahren. Dadurch sollen sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für funktionsintegrierte mikrooptische Systeme in der Optoelektronik, Medizintechnik, Telekommunikations- und Messtechnik ergeben.

Die zweite Entwicklung ist ein Kleinlasthärte-Prüfsystem. Dieses ist aus einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt der Firma Hegewald & Peschke Meß- und Prüftechnik GmbH aus Nossen, der Firma ASMEC GMBH aus Radeberg und dem KuZ hervorgegangen und wird erstmalig auf einer Messe gezeigt. Die Besucher können direkt auf dem Messestand mitverfolgen, welche Möglichkeiten das registrierende Kleinlasthärtemessgerät dem Anwender bei der Charakterisierung von dünnen Kunststoffproben bietet. Neben den verschiedenen Härtekennwerten können auch plastische und elastische Verformungsanteile sowie der Härte-E-Modul bestimmt werden.

Das KuZ möchte so auch bei der Zuliefermesse wieder als qualifizierter Dienstleistungspartner "rund um den Kunststoff" überzeugen. Egal ob bei der Formteil- und Werkzeugentwicklung, der Materialentwicklung bis zur Prototypen- und Kleinserienfertigung. Auch Seminare, Workshops und Tagungen sowie ein akkreditiertes Prüflabor gehören zum Angebot der Einrichtung.

Z 2011 - Die Zulieferermesse, 1.-4.3.2011, Leipzig, Halle 5, Stand B30