Kunststoff- und Kautschukindustrie demonstriert Leistungsspektrum und Innovationskraft auf der K 2013

Ressourcenschonung und Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt

Kunststoffe und Kautschuk sind Paradebeispiele für Effizienz. Isolierungen aus Kunststoff schützen gegen Kälte und Wärme. Ihr Einsatz spart weitaus mehr Öl ein als zu ihrer Herstellung nötig ist. Kunststoff statt Metall macht Autos und Flugzeuge leichter: Leichtbau spart Treibstoff und schont die Ressourcen. Reifen aus modernem Kautschuk senken Rollwiderstand und Spritverbrauch. Seit über einhundert Jahren stehen Kunststoffe und Kautschuk für immer neue Anwendungen, die begeistern und faszinieren. Waren vor wenigen Jahrzehnten Verpackungsfolien, Kabelisolierungen und Einwegspritzen innovative Highlights, so sind es heute Mikroformteile für Herzkatheter oder Prothesen im 3D-Druck. Zudem spielen die Werkstoffe beim Ausbau erneuerbarer Energiequellen eine Schlüsselrolle.

Ihr Leistungsspektrum und ihre Innovationskraft präsentiert die Kunststoff- und Kautschukbranche auf ihrer weltweit wichtigsten Messe, der K 2013 vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf. Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirates der K 2013, betonte anlässlich der Pressekonferenz im Vorfeld: „Seit Monaten haben sich rund um den Globus Maschinenbauer, Rohstoffproduzenten und Verarbeiter intensiv auf das Großereignis der Branche vorbereitet. In den Entwicklungsabteilungen wurde mit Hochdruck gearbeitet, um die Fachbesucher mit Neuheiten zu überzeugen, die die Anforderungen nach Ressourcenschonung und Energieeffizienz in Materialien, Maschinen, Technologien und Anwendungen umsetzen.“

Düsseldorfer Messegelände ist komplett ausgebucht
Über 3.200 Aussteller werden auf der K 2013 ihre neuesten Entwicklungen für alle Industriebereiche vorstellen. Die Netto-Ausstellungsfläche liegt bei rund 171.000 Quadratmetern, das Düsseldorfer Messegelände mit allen 19 Hallen ist komplett ausgebucht.

Das Anbieterspektrum reicht vom globalen Großkonzern bis zum Start-up-Unternehmen, die Produktpalette vom Standardrohstoff bis zum maßgefertigten Werkzeug oder Mikroteil. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf: „„Nirgendwo auf der Welt ist die Bandbreite der Rohstoff-, Verarbeitungs- und Anwendungs-technik so vollständig zu erleben wie auf der K in Düsseldorf. Hier warten alle namhaften Anbieter mit echten Innovationen auf, weil sie ein internationales und fachkundiges Publikum antreffen. Ich bin zuversichtlich, dass sich erneut über 200.000 Fachbesucher aus aller Welt die Chance nicht entgehen lassen, auf der K 2013 die Trends von heute, die Entwicklungen für morgen und die Visionen für übermorgen zu erleben.“

3.200 Aussteller aus 59 Ländern
Die Aussteller der K 2013 stammen aus 59 Ländern. Unter ihnen sind erneut die Anbieter aus Europa, vor allem aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich besonders stark vertreten. Dabei ist bemerkenswert, dass die von der Euro-Krise stark betroffenen Länder Südeuropas – wie Italien, Spanien, sogar Griechenland – auf der K 2013 eine stabile oder sogar größere Präsenz zeigen werden als 2010.

Die deutsche Kunststoff- und Kautschuk-Industrie präsentiert sich auf knapp 40 Prozent – 66.497 Quadratmeter der Gesamtfläche. Gleichzeitig spiegeln sich die Veränderungen im Weltmarkt auf der K deutlich wider: Die Anzahl und die Präsentationsfläche der Unternehmen aus Asien haben seit der Vorveranstaltung 2010 deutlich zugenommen. Allein die Netto-Ausstellungsfläche der fünf größten asiatischen Ausstellernationen China, Taiwan, Indien, Japan und Südkorea ist um ein Drittel größer geworden (knapp 18.800 qm in 2010, fast 25.000 qm in 2013).

Sonderschau „Kunststoff bewegt“
Das vielfältige Angebot der Aussteller wird ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Besonders hervorzuheben ist dabei die schon traditionelle Sonderschau in Halle 6, die den Titel „Kunststoff bewegt“ trägt. Hier wird deutlich, welche Beiträge Kunststoffe zu einem „Leben in Bewegung“ leisten. Der Begriff „bewegen“ wird dabei weit gefasst. So geht es um die direkten Beiträge der Kunststoffe zu den unterschiedlichen Facetten von Mobilität, aber auch um emotionale Bewegung z.B. durch Kunst und Design, und ebenso darum, Anstöße zu geben für Lösungen zukunftsorientierter Fragen rund um die großen Themen Bevölkerungswachstum, Energiebedarf, Klimawandel.

Dazu wird eine Vortragsreihe mit bedeutenden Referenten das Thema der Sonderschau aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Zur Standeröffnung am 16. Oktober wird Ex-Außenminister Joschka Fischer zum Thema Nachhaltigkeit sprechen. Am 17. Oktober folgt Bertrand Piccard, der mit dem Solarflugzeug „Solar Impulse" erstmals die USA von San Francisco nach New York ohne einen Tropfen Treibstoff überquerte. Für ein Highlight sportlicher Natur werden am 18. Oktober Olympioniken und Weltmeister des erfolgreichsten Kanu-Verbandes der Welt, des deutschen „Team Kunststoff“ sorgen.

Nachwuchsförderung wird groß geschrieben
Groß geschrieben wird auf der K 2013 die Förderung des beruflichen Nachwuchses. So gibt es wieder das Programm von kai, der Kunststoff-Ausbildungsinitiative. In Diskussionsrunden, Experimentiershows und auf Forschungsständen können Azubis, Schüler und Studenten die Arbeit mit Kunststoff hautnah erleben. Darüber hinaus veranstaltet der Verein Deutscher Ingenieure am Sonntag, 20. Oktober, sein VDI-Schülerforum. Zusätzlich gibt es in der Sonderschau „Kunststoff bewegt“ am Sonntag, 20. Oktober, ein spezielles Angebot unter dem Titel „Jugend im Gespräch mit…“, um jungen Menschen die Berufsbilder in der Kunststoffindustrie nahe zu bringen und Umwelt- und Zukunftsaspekte zu erörtern.

Weitere Highlights im Rahmenprogramm sind die Premiere des Science Campus, in dem Hochschul- und Forschungsinstitute erstmals räumlich zusammengeführt zukunftsweisende Themen präsentieren, und die DesignChain@K Konferenz. Ebenfalls zum ersten Mal organisiert, richtet sie sich an Designer und Entwickler aus unterschiedlichen Industriebranchen und bietet die Gelegenheit, Kunststoffe und ihre Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen. Zudem gibt es erstmals die Konferenz „Printed Electronics – Chances for the Plastics Industry“ und den PEPSO Pavillon (Printed Electronics Products and Solutions) mit Informationen zu Status Quo und Perspektiven des Innovationsthemas gedruckte Elektronik.

Die K 2013 Düsseldorf ist von Mittwoch, 16. Oktober, bis Mittwoch, 23. Oktober täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

10. Oktober 2013


Kontakt:
Pressereferat K 2013

Eva Rugenstein/Kristian Schütt
Tel.: +49-211-4560 240
Fax.: +49-211-4560 8548
E-Mail: RugensteinE@messe-duesseldorf.de
E-Mail: SchuettK@messe-duesseldorf.de

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