18.09.2013

Paul Leibinger GmbH & Co. KG Ink-Jet und Kamera Systeme

LEIBINGER JET3 für die Kennzeichnung von Kunststoff optimiert

Clevere Software- und Zubehör-Neuheiten auf der K 2013


Ink-Jet-Drucker zur Produktkennzeichnung, Kamerasysteme zur Verifikation sowie zahlreiche neue Features, die Produktionsabläufe erleichtern, stellt die Paul Leibinger GmbH & Co. KG auf der diesjährigen K vor. Highlight auf der Messe für Kunststoff und Kautschuk ist der High-End-Ink-Jet-Drucker JET3, dessen Software und Zubehör erweitert wurden, u.a. für die Kennzeichnung von Plastik. Mitgebrachte oder exemplarische Muster werden am Messestand B60 in Halle 13 live durch den Kleinschrift-Tintenstrahldrucker markiert!


 


Der LEIBINGER JET3 bedruckt alle denkbaren Produkte wie Extrusions- und Spritzgussteile sowie sämtliche Oberflächen wie flach, gewölbt oder rau. Die Bedruckung erfolgt nach dem Continuous-Ink-Jet-Prinzip: berührungslos, während der laufenden Produktion und mit schnelltrocknenden Tinten. Der integrierte automatische Düsenverschluss „Sealtronic“ verhindert außerdem ein Eintrocknen der Tinte auch bei längeren Produktionspausen und ist somit jederzeit einsatzbereit. Für Messebesucher der K, die Produkte aus Kunststoff. Kautschuk oder Gummi kennzeichnen, eignen sich neben dem JET3 insbesondere zwei Varianten der JET3-Serie: Mit dem JET3mi können sehr kleine Druckbilder gedruckt werden, der JET3pi funktioniert problemlos mit Kontrasttinten, was meist unerlässlich ist, beim Druck von hellen Farben auf dunkle Untergründe.


Am LEIBINGER-Messestand auf der K vom 16. bis 23.10.13 in Düsseldorf können sich Interessierte über die praktischen Neuheiten für die JET3-Serie informieren. So erleichtern zwei Software-Neuerungen Kennzeichnungsaufgaben für Branchen wie die Kunststoff-, Kautschuk- und Gummi-Industrie. Mit der Software-Erweiterung „Prompt-Funktion“ können Produktionsmitarbeiter einen Druckjob sehr schnell aktualisieren, aber dabei nur die Bereiche verändern, die vorab vom Administrator freigegeben wurden – z.B. einen DataMatrix-Code, eine LOT- oder Artikel-Nummer. Potentielle Fehlerquellen werden so verhindert. Zur Erhöhung der Produktionssicherheit bei der alltäglichen Bedienung trägt zudem die Shoot-and-Print-Funktion bei. Statt dem Auswählen einer Jobnummer wird der entsprechende Druckjob einfach via Handscanner geladen. Das verhindert Tippfehler und eine falsche Jobauswahl. Beide Software-Neuheiten sind standardmäßig in den JET3-Modellen integriert. Optional ist der JET3 nun auch mit einem Präzisionsdruckkopf erhältlich. Damit ist die Druckposition mit einer Wiederholgenauigkeit von 0,1 Millimeter jederzeit gewährleistet, auch nach einem Wiedereinbau des Druckkopfs.


Ergänzend zu den Ink-Jet-Druckern stellt LEIBINGER sein sehr flexibel einsetzbares Kamerasystem LKS 5 vor. Die hochauflösenden Kameras lesen und kontrollieren fixe und variable Daten, Textsegmente und Barcodes "on the fly", und dekodieren diese. Außerdem ist ein Abgleich von variablen Daten über eine Datenbank möglich. Das Produktionsprotokoll gibt eine gute Übersicht über den Auftragsverlauf. Zur K 2013 hat LEIBINGER für das LKS 5 ein neues Software-Modul im Gepäck. Damit können beispielweise Passerabweichungen oder Änderungen in der Parallelität anhand voreingestellter Referenzwerte festgestellt werden. Auch aufgespendete Produkte wie Karten oder Warenproben werden auf deren Anwesenheit und deren genaue Position geprüft. Auswurfweichen werden mit dem LEIBINGER-Controller zuverlässig angesteuert.