15.08.2012

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LPKF: Laserspezialist steigert Umsatz und Ergebnis

Der Spezialmaschinenbauer und Laserspezialist LPKF Laser & Electronics AG zeigte sich im zweiten Quartal 2012 unbeeindruckt von gedämpften konjunkturellen Aussichten in seinem Branchenumfeld, teilt das Unternehmen mit. Die ungebremste Nachfrage nach Lasersystemen für die Produktion von elektronischen Bauteilen bescherte dem Unternehmen demnach ein Umsatzplus von 34 % auf EUR 50,3 Mio. im ersten Halbjahr. Das Ergebnis legte sogar um 42 % auf EUR 7,4 Mio. zu. Die EBIT-Marge stieg von 14 % im Vorjahreszeitraum auf 15 %. Das zweite Quartal trug mit einem Umsatz von EUR 29,8 Mio. und einer EBIT-Marge von 18 % erheblich zu dem guten Halbjahresergebnis bei. Mit einem Auftragseingang von EUR 60,0 Mio. und einem Auftragsbestand von EUR 34,9 Mio. blickt das Unternehmen jetzt sehr zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte.

Ausschlaggebend für das starke Wachstum im zweiten Quartal sei zum einen die Sonderkonjunktur im Solargeschäft des LPKF-Konzerns gewesen. Das Unternehmen profitiert demnach seit Ende letzten Jahres von einem Rahmenvertrag mit einem internationalen Solarzellenhersteller (Volumen: EUR 43 Mio.), der sukzessive umsatzwirksam wird. Hinzu kam das boomende Geschäft mit Lasersystemen zum Schneiden von Leiterplatten und mit Systemen zur Laser-Direkt-Strukturierung (LDS). In beiden Produktbereichen sei es LPKF erneut gelungen, herkömmliche Produktionsverfahren durch Lasertechnologie abzulösen. Durch diesen Substitutionseffekt ist das Wachstum des LPKF-Konzerns nicht nur von Kapazitätserweiterungen der Kunden abhängig.

Angesichts der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr bekräftigt das Unternehmen seine Gesamtjahresprognose: Bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur erwartet der Vorstand für den LPKF-Konzern einen Umsatz zwischen EUR 100 und 105 Mio. für 2012. Geplant ist ein Umsatzwachstum in allen Segmenten. Die EBIT-Marge sollte 2012 zwischen 15 und 17 % liegen. Chancen für eine deutlich stärkere Geschäftsentwicklung können sich demnach aus Großaufträgen ergeben, die in dieser Planung nicht berücksichtigt wurden.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 rechnet der Vorstand in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit einem Umsatzwachstum von rund 10 % pro Jahr und weiterhin mit einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17 %.