05.07.2010

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Lanxess erweitert Mesamoll-Produktion in Uerdingen

"Bereits heute wächst das Geschäft mit unserem phthalatfreien Weichmacher Mesamoll um rd. 15 % jährlich und damit deutlich stärker als der Weichmachermarkt insgesamt", sagt Jorge Nogueira, Leiter der Business Unit Functional Chemicals. "Seit 2005 verzeichnet Mesamoll, das viele Kunden als Alternative zu phthalathaltigen Weichmachern einsetzen, überproportionales Wachstum und wir erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt."
Bei den Produkten aus dem Sortiment Mesamoll handelt es sich chemisch gesehen um Alkansulfonsäureester, die sich besonders durch gute Verseifungsbeständigkeit, hervorragende Gelier- und Migrationseigenschaften sowie Verträglichkeit mit unterschiedlichsten Polymeren, wie Polyvinylchlorid (PVC), Kautschuk oder Polyurethan, auszeichnen.
Auch lebensmittelrechtliche Zulassungen sind Pluspunkte: Mesamoll II wurde von der European Food Safety Authority (EFSA) bei praxisgerechter Anwendung in der Verpackung von trockenen und wässrigen Lebensmitteln für den Menschen als unschädlich eingestuft. Diese Einschätzung der EFSA ist der letzte Schritt vor der europaweiten Zulassung des Weichmachers für diese Einsatzgebiete, die Lanxess nun für den Herbst 2010 erwartet. Im Falle einer positiven Entscheidung wäre Mesamoll II einer der wenigen Weichmacher, die sowohl in den USA als auch in der EU für den Einsatz in Lebensmittelverpackungen in Frage kommen.
Darüber hinaus bietet Lanxess weitere Produkte, die Anwendern den Umstieg auf phthalatfreie Additive ermöglichen. Dabei handelt es sich z. B. um das Versuchsprodukt Mesamoll TP LXS 51067 und den Haftvermittler TP LXS 51099. Das neue Mesamoll TP LXS 51067 ist ein schnell gelierender Weichmacher für die PVC-Verarbeitung. Es eignet sich vor allem für die Produktion von Bodenbelägen und Wandbeschichtungen aus diesem Kunststoff. Das Versuchsprodukt Haftvermittler TP LXS 51099 dient der Herstellung von Werbetafeln, Schlauchbooten und "Hüpfburgen" aus PVC.

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