03.03.2011

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Lanxess kauft Materialschutz-Geschäft von Syngenta

Lanxess wird Zugang zu einer breiten Palette von Wirkstoffen für Fungizide und Insektizide sowie Anwendungstechnologien erhalten. Das Materialschutz-Geschäft von Syngenta wies einen Umsatz von rund 19 Millionen EUR im Jahr 2010 auf. Rund 90 % des Umsatzes werden in Europa und Nordamerika erzielt. Lanxess wird Patente, Kundenlisten, Lieferverträge und Registrierungen für Syngenta-Produkte erwerben. Mitarbeiter und Anlagevermögen sind nicht Teil der Übernahme.

Die Übernahme markiert auch den Beginn einer langfristigen strategischen Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Lanxess wird von Syngenta Zugang zu zukünftig entwickelten Wirkstoffen und Technologien für den Einsatz im Bereich Materialschutz erhalten.Die Lanxess-Business Unit Material Protection Products (MPP) stellt neben Produkten für die Konservierung von Baumaterialien auch Wirkstoffe zur Desinfektion sowie Stabilisierungsmittel für alkoholfreie Getränke und Wein her. Der Geschäftsbereich MPP unterhält Produktionsstandorte in Krefeld-Uerdingen und Dormagen (Deutschland), Wuxi (China) und in Madurai (Indien). Der Jahresumsatz des Geschäftsbereiches liegt unter 200 Millionen EUR.

Im Jahr 2010 schlossen Saltigo, die Feinchemie-Sparte von Lanxess, und Syngenta eine langfristige Kooperation. Das in Basel ansässige Unternehmen, das weltweit zu den Top-Pflanzenschutzmittel-Herstellern zählt, investiert in Leverkusen rund 50 Millionen EUR in den Ausbau mehrerer Saltigo-Anlagen. Saltigo produziert dort Wirkstoffe und Zwischenprodukte ausschließlich für Syngenta und ist für den Schweizer Konzern ein weltweit strategischer Partner.

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