02.08.2010

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Lebensmitteltaugliches PET-Recyclingverfahren mit FDA-Zulassung

Dieser Prozess besteht aus dem patentierten Multi Rotations Extruder (MRS), der vollautomatischen Rotary-Filtration und einer sehr kurzen Verweilzeit in einer SSP, um die Viskosität des Materials auf das gewünschte Niveau von 0,8 iV oder höher zu bringen. Die FDA-Zulassung wurde für bis zu 100 % Recyclatanteil erteilt.

Zudem haben Analysen des Fraunhofer Instituts gezeigt, dass das MRS-Extrusionssystem in der Lage ist 100 % Post Consumer Bottle Flakes ohne Vorbehandlung zu lebensmitteltauglichen Produkten zu verarbeiten. Dies gilt laut Unternehmen unabhängig davon, ob und in welcher Art und Weise die Flakes im Vorfeld gewaschen werden. Das MRS-System ist somit geeignet für die Herstellung von PET-Tiefziehfolien aus Recyclat und Bottle-to-Bottle-Prozesse.

Die MRS-Technologie zeichnet sich dadurch aus, dass Poly­ester ohne Vortrocknung mit einem einfachen Wasserringsystem-Vakuum zu Produkten mit hohen Viskositätsanforderungen verarbeitet werden kann. Durch das im Extrusionsbereich angelegte Vakuum ist die Viskosität des Materials flexibel steuerbar. Darüber hinaus weist die MRS-Technologie sehr gute Dekontaminationseigenschaften auf, so das Unternehmen.

Der MRS-Extruder verarbeitet ungetrocknetes, unbehandeltes Polyester-Flaschenmahlgut direkt zu Granulat oder Folien. Die Oberfläche der Schmelze wird im Multischneckenteil im Inneren des Extruders sehr intensiv ausgetauscht und aufgerissen, so dass schon mit einem einfachen und moderaten Vakuum (25 - 40 mbar) eine große Dekontamination und nur ein geringer, kontrollierter Viskositätsabbau stattfindet. Das Material wird dabei äußerst schonend verarbeitet, so dass das Endprodukt eine sehr hohe Qualität z. B. in Bezug auf den Gelbwert aufweist.

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