02.12.2010

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Leistritz: 19 verkaufte Extruder - Top-Auftragseingang in 2010

19 verkaufte Extruder, ein großes Interesse an den ZSE MAXX-Maschinen und ein viel bewundertes XXtrusion-Custom Bike - so lautet das Fazit der Nürnberger Leistritz Extrusionstechnik GmbH nach acht K-Messe-Tagen. "Bereits Anfang 2010 hat man gemerkt, dass das Geschäft wieder deutlich anzieht", freut sich Geschäftsführer Dr. Hubertus Schulte. "Auch die allgemeine Kaufzurückhaltung, die sonst immer in den Monaten vor der K zu spüren war, blieb diesmal aus. Von dem herausragenden Erfolg auf der Messe sind wir überwältigt. Diese Entwicklung hat uns 2010 einen der besten Auftragseingänge in der Firmengeschichte beschert."

Leistritz will damit also auch seinem Messe-Motto gerecht werden: On the road to SuXXess. Neben vielen technischen Neuheiten präsentierte der Extruderspezialist den neuen ZSE 18 MAXX und einen ZSE 50 MAXX, stellvertretend für die optimierte ZSE MAXX-Baureihe. Interessierte Besucher konnten sich zudem auf dem XXtrusion-Custom Bike, einer Harley Davidson aus dem Jahr 1951, in der Original-Schneckenelemente und -schäfte verbaut wurden, fotografieren lassen.

Konstruktive Details des ZSE 18 MAXX
Der ZSE 18 MAXX rundet die ZSE MAXX-Serie nach unten ab. Mit einem Da/Di von 1,66 ist in dem ZSE 18 MAXX ein größeres Volumen als bei seinen Vorgängern, den ZSE HPe-Maschinen. Scale-up-Berechnungen auf größere ZSE MAXX-Extruder sollen dadurch wesentlich vereinfacht und noch zuverlässiger werden. Analog zu den großen Maschinen folgt die Zylinderabmessung dem 4D-System. Die Schaftverzahnung wurde angepasst, um mehr Volumen in der Schnecke zu haben und so ein hohes Drehmoment übertragen zu können. Weiterer Vorteil: Durchsatzsteigerungen von bis zu 30% bei volumenbegrenzten Rezepturen seien möglich. Je nach Formulierung könnten Durchsätze von bis zu 50 kg/h gefahren werden.

ZSE MAXX-Extruder - noch effizienter
Die ZSE MAXX-Maschinen warten nach Leistritz-Angaben zudem mit weiteren Vorteilen auf: So wurde das gesamte Maschinenkonzept auf Plattformbauweise ausgerichtet. Dadurch wird ein breites Spektrum an Modulen ermöglicht und der Extruder selbst stärker systematisiert, so der Anbieter weiter. Die gesamte Zuführelektrik für Antrieb, Steuerung und Temperierung ist in einem praktischen, direkt an der Maschine angebrachten Schaltschranksystem untergebracht. Das mache die Maschine sehr wartungsfreundlich und übersichtlich. Eine zusätzliche Wasserkühlung der Klemmenkästen und der Abdeckhaube über dem Verfahrensteil sei damit nicht notwendig. Weitere Neuheiten: Die Maschinensteuerung kann an vier verschiedenen Positionen an der Maschine angebracht werden. Durch die Platzierung auf Nivellierelementen sei der Extruder sehr einfach und schnell aufzustellen.